Belege: Stadt Iglau/Jihlava: Ausstellung zu 1939; Erlass vom 16. März 1939, Art. 1; Stefan Johann Schatz: Schulplanung, Schulraub und Schulbau als „Volkstumsarbeit“, 2021.
Quellen zur Einordnung: Haus der Geschichte: Flucht und Vertreibung; Ladislav Bukovszky: Bevölkerungsaustausch zwischen Galanta und Nyíregyháza, Pamäť národa 1/2007, Ústav pamäti národa.
J. A. Tomaschek: Der Oberhof Iglau in Mähren und seine Schöffensprüche aus dem XIII.–XVI. Jahrhundert. Innsbruck: Wagner’sche Universitäts-Buchhandlung, 1868.
Maria Dorda-Ebert: Die Herrschaft des Zisterzienserklosters Saar und die Volkszugehörigkeit seiner Untertanen (Menschen, die einer Grundherrschaft oder einem Landesherrn unterstanden) in den Jahren 1407, 1462 und 1483. Bohemia 7 (1966). Bohemia.
Tomáš Somer: Smil z Lichtenburka a žďárský klášter. Historica Olomucensia 36 (2009).
Urkunde 1257: Codex diplomaticus et epistolaris regni Bohemiae [Deutsch: Urkunden- und Briefbuch des Königreichs Böhmen], V/1, Nr. 138. Älterer Nachweis bei Dorda-Ebert: CDM III, Nr. 259. Urbare: Metoděj Zemek / Josef Pohanka: Nejstarší žďárské urbáře 1407, 1462, 1483 [Deutsch: Die ältesten Urbare von Saar aus den Jahren 1407, 1462 und 1483; Urbare sind Verzeichnisse von Besitz und Abgaben], Brno 1961.
Zur Nennung von acht Deutschen in Pelles (Polnička) im Jahr 1483: Dorda-Ebert, ebenda, Tabelle „Pelles / Polnička“, Spalte 1483.
Behandelt werden die ausdrücklich datierten Vorgänge von 1997 und 2025. Die gerichtliche Entscheidung wird als damaliger Beschluss wiedergegeben, nicht als Aussage zum Abschluss sämtlicher Folgeverfahren. Die politische Einordnung steht im Beitrag unter „Die Mahnung dieses Museums“.
Sudetendeutsche Zeitung, Jahrgang 64, Folge 38, München, 21. September 2012, Titelseite: „Schrecklicher Anfang, gutes Ende“. Bereitgestellte Datei: 1238_Titelseite_lores.pdf.
Namensschreibweisen, Geburtsjahre und Gruppen nach der dokumentierten Gedenkinschrift, keine genealogische Zuordnung.
Abweichendes Geburtsjahr Anton Beer: Zeitung 1899, veröffentlichte Abschrift der Gedenkinschrift 1900. Bis zur Prüfung eines Personenstands- oder Identifizierungsnachweises werden beide Angaben genannt. Die Zeitung wurde nur auszugsweise ausgewertet; die Fortsetzung des Beitrags liegt in der hochgeladenen Titelseite nicht vor.
Literatur
Inge Spannagel -Lösel R.Toliver u. T.J.Constable Bernd G. Längin Eckhard Jäger Ferdinand Seibt Rudolph Turek Janusz Piekalkiewicz Martha Schad Friederich Prinz Karl Hübl Collegium Carolinum Hansferdinand Döbler S. Fischer Fabian Norbert Ohler Hans Otto Meisner Dr. A. Seiler Eberharrd Orthbandt OStr. Alfred Langer Fritz Glotzmann Richard Schönich Ingeborg Weber- Kellermann Josef Mühlberger Wilhelm Baum Johannes Ebert, Andreas Schmid Hermann Kinder, Werner Hilgemann F.W.Putzger W.Grütter, R.H. Tenbrock Karl Weber Hans Schepl Rudolf Hemmerle Brigitte Hellmann Christian Zentner Hans Schepl Dr. Karl Ploetz Albert Demaziere Willi Andreas, Wilh. von Scholz Alexander v. Webenau Rudolf J.Mund. Sigrid Fillies-Reuter Jürgen Giesel Alfred -Maurice de Zayas Ekkehard Kuhn Matthäus Withelm Hubert Nerad Johann Achatzi
die Seiten über die jüdische Gemeinde verdanke ich Gerd Han
Diverse
Der Hatscho Holt Hartmann vom Himmel Unvergessene Heimat Sudetenland Ostdeutschland im östl. Europa in der Kartographie Die Deutschen in den Böhmischen Ländern. Chechy Na Usvite Dejin Der Zweite Weltkrieg Frauen die die Welt bewegten Deutsche Geschichte im Osten Europas Bauerntum und Landbau der Sudetendeutschen diverse Veröffentlichungen Die Germanen Die ersten Deutschen Reisen im Mittelalter Der Fall Sorge Unbewältigte Vergangenheit Bildbuch deutscher Geschichte Der heilige Wenzel Johannes von Nepomuk Das Attentat von Sarajewo Die Familie Erzählungen aus dem Sudetenland Kaiser Sigismund Das Jahrhundertbuch dtv-Atlas zur Weltgeschichte Historischer Weltatlas Zeiten und Menschen Simmersdorf Dorfchronik Unterwesenz Sudetenland Lebendiges Mittelalter Lexikon des zweiten Weltkriegs Blicke rückwärts Blicke vorwärts Hauptdaten der Weltgeschichte Gene ou Assassin? Staline devant l`histoire Die großen Deutschen Karl Maria Willigut Jörg Lanz von Liebenfels und der neue Templerorden Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikons Geschichte der Sudetenländer Anmerkungen zur Vertreibung der Deutschen aus dem Osten Nicht Rache,nicht Vergeltung. Die deutschen Vertriebenen Chronik von Wolframs Wert was en obs wohr is. Iglauer Heimatbuch
Mährischer Grenzbote Offizielles Nachrichtenblatt der Iglauer- Sprachinsel. e.V.
Sollte ich jemanden vergessen haben, oder falls jemand irgendwelche Rechte an Bildern oder Textpassagen hat und
Deutscher Volkskalender für die Iglauer Sprachinsel, Jahrgang 1899
Zur Erklärung der „kleinen Maut“
Martin Leupold von Löwenthal: Chronik der königlichen Stadt Iglau, herausgegeben von Christian d’Elvert, 1861, Eintrag zum Jahr 1505.
Deutsches Rechtswörterbuch der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Stichwort „Maut“, insbesondere die Erläuterung zu großer und kleiner Maut.
Geschichte als Lebenswelt: Recht, Glaube und gesellschaftlicher Wandel
Anton Altrichter: Dörferbuch der Iglauer Sprachinsel, Kapitel Ranzern und Dürre. Johann Adolph Tomaschek: Der Oberhof Iglau in Mähren und seine Schöffensprüche, die im Beitrag „Recht im Dorfalltag“ angegebenen Fälle.
Universität Oldenburg, OME-Lexikon: Iglau/Jihlava. Stadt-, Wirtschafts- und Religionsgeschichte. Nachweis →
Stadt Iglau: Mariensäule auf dem Hauptplatz. Erinnerung an den Schutz vor der Pest. Nachweis →
Deutsches Historisches Museum: Reformation und Dreißigjähriger Krieg. Nachweis →
Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Inhalt und Bedeutung des Westfälischen Friedens. Religionsrecht und Ausnahmen für die habsburgischen Erblande. Nachweis →
Deutsches Historisches Museum: Völkerschlacht bei Leipzig, 16.–19. Oktober 1813. Nachweis →
Österreichisches Parlament: Das war das erste demokratisch beschlossene Gesetz Österreichs. Aufhebung der bäuerlichen Untertänigkeit 1848. Nachweis →
Wienbibliothek: Kundmachung an das Landvolk vom 15. September 1848, zeitgenössischer Druck zur Aufhebung der Untertänigkeit. Nachweis →
Bahn, Mobilität und Frauenarbeit
Stadt Iglau, Iglauer Architekturmanual: Hauptbahnhof, Objekt 11A. Lage, Bahnhofsbetrieb, Post und Güterverkehr. Nachweis →
Wien Museum: Carl Haack, Nordwestbahnhof vom Tabor aus gesehen, nach 1872. Inv. 93080/216. CC0. Nachweis →
Wien Museum: Der Nordwestbahnhof in Wien, Ansichtskarte nach Carl Karger, Druck 1938–1945. Inv. 226485. CC0. Nachweis →
Wien Museum: Emil Mayer, Iglauer Amme mit Kind im Wurstelprater, 1905–1911. Inv. 111448/29. CC0. Nachweis →
Stadt Linz, Walk of Fem: Käthe Diernesberger. Dienstmädchenleben nach autobiographischen Aufzeichnungen von 1949. Nachweis →
Kleidung und Tracht
Museen und Galerien auf der Böhmisch-Mährischen Höhe: örtliche „pajerská“ Frauentracht. Beschreibung eines Sammlungsstücks; Museumsportal Vysočina. Nachweis →
Museum Vysočina Iglau: Trachten und Traditionen der deutschen Iglauer Sprachinsel. Vermittlungsprogramm zur Lebenswelt des 19. Jahrhunderts. Nachweis →
Iglauer Meistersinger
Zdeněk Jaroš: Die Iglauer Meistersinger. Deutsche Zusammenfassung in Vlastivědný sborník Vysočiny, Abteilung Gesellschaftswissenschaften, 11 (1998). Gründung und Entwicklung der Iglauer Bruderschaft.
Michael Baldzuhn: Meistersinger. Historisches Lexikon Bayerns. Bürgerliche Lieddichter, Gesellschaften und Regeln des Meistergesangs. Nachweis →
Horst Brunner: Meistersang in Österreich. Universität Wien, Forschungsportal Musikleben des Spätmittelalters. Abraham Letscher und die Verbindungen der Sänger. Nachweis →
Martin Kos: Postenbrief – Allegorie der Wissenschaften und Künste, Bild der Iglauer Meistersinger. Museum Factum 3/2016, Museum Vysočina Iglau. Museums- und Sammlungsbeschreibung.
Stadt Iglau: Lehrpfad „Musikalische Persönlichkeiten Iglaus“. Öffentliche Singschulen und der Auftritt bei Abraham Letschers Begräbnis.
Bildnachweise zum Protektorat
Adolf Hitler auf der Prager Burg, 15. März 1939. Bundesarchiv, Bild 183-2004-1202-505. Bildquelle · CC BY-SA 3.0 de.
Petschek-Palais in Prag, während der Besatzung Sitz der Gestapo. Aufnahme von 2022. Jklamo. Bildquelle · CC BY-SA 3.0.
Lidice nach der Zerstörung, Juni 1942. Bundesarchiv, Bild 146-1993-020-26A. Bildquelle · CC BY-SA 3.0 de.
Edvard Beneš, Porträt um 1942. Library of Congress, FSA/OWI, fsa.8e00866; Fotograf unbekannt. Bildquelle · Gemeinfrei.
Edvard Beneš bei tschechoslowakischen Soldaten im britischen Exil während des Zweiten Weltkriegs. Cook (Lt), War Office / Imperial War Museums, H 31998. Bildquelle · Gemeinfrei (Crown Copyright abgelaufen).
Wenzel Jaksch, Porträt von 1930. Archiv der tschechoslowakischen Nationalversammlung, Poslanecká sněmovna ve 3. volebním období, 1930; Fotograf unbekannt. Bildquelle · Gemeinfrei.
Vertreibung der jüdischen Bewohner aus Iglau: Datierung
Christian d’Elvert: Zur Geschichte der Juden in Mähren und Oesterr.-Schlesien, Brünn 1895 (bereitgestelltes).
Sylva Pospíchalová, Muzeum Vysočiny Jihlava: 600 let od vyhnání Židů z města (1425) — deutsch: „600 Jahre seit der Vertreibung der Juden aus der Stadt (1425)“, Museumsbeitrag zum Gedenkjahr 2025.
Überlieferter Websitebestand
Bilder zur Wanderung durch die Zeit
Ladislaus Postumus, anonymes Porträt von 1457. Der junge König stand im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen um Vormundschaft und ständischen Einfluss. Unbekannter österreichischer Künstler. Wikimedia Commons · Public domain.
Georg von Podiebrad, spätere Darstellung von Johann Conrad Klüpfel aus dem 17. Jahrhundert. Johann Conrad Klüpfel. Wikimedia Commons · Public domain.
Die Wiener Doppelhochzeit von 1515. Bildausschnitt aus Albrecht Dürers „Ehrenpforte Kaiser Maximilians I.“: Heiratspolitik verband die Herrscherhäuser und ihre Ansprüche auf Böhmen und Ungarn. Albrecht Dürer / Hieronymus Andreae. Wikimedia Commons · Public domain.
Gedenkstein für die Iglauer Synagoge und die ermordeten jüdischen Einwohner. Aufnahme von 2013. Filo. Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0.
Ein Grubenwagen als Bergbaudenkmal in Iglau, aufgenommen 2013. Er erinnert im heutigen Stadtbild an die bergmännische Vergangenheit. Ben Skála, Benfoto. Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0.
Die Kirche St. Johannes der Täufer in Iglau, Aufnahme von 2010. Beim Stadtfest von 1799 versammelten sich hier die Teilnehmer vor dem Zug in die Stadt. Nostrifikator. Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0.
Die Mariensäule auf dem Iglauer Hauptplatz, aufgenommen 2014. Sie verbindet die Erinnerung an die Pest mit dem Glauben und der Bitte um Schutz. Chmee2. Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0.
Der Iglauer Hauptplatz im Jahr 2015: historischer Stadtraum und gegenwärtiger Alltag an einem Ort. Jiří Sedláček. Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0.
Bildnachweise zu den ergänzten Geschichtsaufnahmen
Tomáš Garrigue Masaryk bei der Verlesung der „Erklärung gemeinsamer Ziele“ vor der Independence Hall in Philadelphia am 26. Oktober 1918. Unbekannter Fotograf. Bildquelle · Public domain.
Victor Adler, Porträtaufnahme von Albert Voisard um 1900. Albert Voisard / Österreichische Nationalbibliothek. Bildquelle · Public domain.
Tomáš Garrigue Masaryk. Porträt aus dem Bildbestand des Bain News Service. Bain News Service / Library of Congress. Bildquelle · Public domain.
Konrad Henlein neben Adolf Hitler bei einer Rast zwischen Franzensbad und Eger am 3. Oktober 1938. Bundesarchiv, Bild 183-H13192 / Fotograf unbekannt. Bildquelle · CC BY-SA 3.0 de.
Walter Runciman, später Viscount Runciman of Doxford. Porträt aus einer Veröffentlichung von 1911. Unbekannter Fotograf. Bildquelle · Public domain.
München, 29. September 1938. Vorn von links: Neville Chamberlain, Édouard Daladier, Adolf Hitler, Benito Mussolini und Galeazzo Ciano. Bundesarchiv, Bild 183-R69173 / Fotograf unbekannt. Bildquelle · CC BY-SA 3.0 de.
Konstantin von Neurath, Porträtaufnahme von 1933. Robert Sennecke Internationaler Illustrations Verlag / Bibliothèque nationale de France. Bildquelle · Public domain.
Reinhard Heydrich, Porträtaufnahme von 1940. Bundesarchiv, Bild 146-1969-054-16 / Heinrich Hoffmann. Bildquelle · CC BY-SA 3.0 de.
Edvard Beneš, historische Porträtaufnahme. ČTK / Fotograf unbekannt. Bildquelle · Public domain.
Am Konferenztisch in Potsdam, 28. Juli 1945. Frank Gatteri / United States Army / Harry S. Truman Library & Museum. Bildquelle · Public domain.
Jan Žižka, spätere Porträtdarstellung aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Unbekannter Künstler. Bildquelle · Public domain.
Keramik der Lausitzer Kultur aus Schlesien, 11.–5. Jahrhundert v. Chr. Vergleichsstücke zur Einordnung der Frühzeit. Silar. Bildquelle · CC BY-SA 4.0.
Schema einer Urnenbestattung der späten Bronzezeit: Der Leichenbrand wird in einem Gefäß beigesetzt. José-Manuel Benito Álvarez (Locutus Borg). Bildquelle · Public domain.
Dorfgründung, Rodung und Rechtsprechung im Heidelberger Sachsenspiegel, frühes 14. Jahrhundert. Die Darstellung veranschaulicht mittelalterliche Siedlungsvorgänge. Unbekannter Buchmaler / Heidelberger Sachsenspiegel. Bildquelle · Public domain.
Bauern beim Pflügen: Wiedergabe einer Miniatur aus dem Heidelberger Sachsenspiegel. Ronald Preuss. Bildquelle · CC BY-SA 2.5.
Verkündung der Basler Kompaktaten in Iglau 1436. Spätere Darstellung aus der „Česko-moravská kronika“ von 1868. Illustration aus der Česko-moravská kronika / Kramerius, Národní knihovna České republiky. Bildquelle · CC BY-SA 4.0.
Wilfried Stolle: Der Vokalismus in den Mundarten der Iglauer Sprachinsel. Wissenschaftliche Materialien und Beiträge zur Geschichte und Landeskunde der böhmischen Länder, Heft 11. München: Robert Lerche, 1969