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Irschings Jiřín

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Bild aus dem Ortsbeitrag
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  1. 1359Bis 1499

    Im Jahr 1359 bezeugt eine Urkunde, dass das Dorf „in Jirzimis" dem Richter von Deutsch-Gießhübel unterstand.

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  2. 15961500–1799

    Mit den Klostergütern kam es an das mächtige Adelsgeschlecht der Trczka, die sich in Seelau ein neues Schloss bauten, und von diesem durch Kauf im Jahr 1596 an die Stadt Iglau.

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  3. 18481800–1918

    Erst im Jahr 1848 endeten die Iglauer Obrigkeitsrechte.

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  4. 19391919–1945

    1939 sind sechs deutsche und sechs tschechische Gemeinderäte im Rathaus.

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Ortsgeschichte

Irschings

Früher erscheint das Dorf im Besitz des Klosters Seelau, dem das ganze Gebiet bis zur Igla gehört hat. Im Jahr 1359 bezeugt eine Urkunde, dass das Dorf „in Jirzimis" dem Richter von Deutsch-Gießhübel unterstand.

In Seelauer Besitzbestätigungen und Pfandverschreibungen wird der Ort 1437, 1458, 1493 genannt. Mit den Klostergütern kam es an das mächtige Adelsgeschlecht der Trczka, die sich in Seelau ein neues Schloss bauten, und von diesem durch Kauf im Jahr 1596 an die Stadt Iglau. Es blieb fortan bei den böhmischen Gütern der Stadt Iglau. Auch als diese Güter 1625 stark verkleinert wurden, gehörte Irschings weiterhin dazu. Erst im Jahr 1848 endeten die Iglauer Obrigkeitsrechte.

Der Name Irschings mag einen Irsing oder einen Girsig = Georg zum Namensgeber haben. Irsing ist ein alter deutscher Personenname, Girsig erscheint als Form von Georg (vgl. tschechisch Jifik). Zu Beginn des 17. Jahrhunderts weisen Iglauer Schriften manchmal den Vornamen „Giergschick" aus. Die früheren Schreibformen lauten: „Jirzim, Girzin (15. Jahrhundert), Gyrzina, Girzina (16. Jahrhundert), Gierschings, Gierschingß, Giergschings, Girsing, Giersingß (17. Jahrhundert) und in folgender Zeit Ierzings, Yrsching, Irschings, Gifin. Eine Volkssage will den Namen von Hirzingrund (Hirsch) ableiten.

Alte Aufzeichnungen nennen die Abgaben und Arbeiten, die die Bewohner ihren Grundherren schuldeten. Irschings hatte im Jahr 1604 zu Georgi und Galli einen Dorfzins von je 6 Schock (eine alte Zähleinheit für sechzig Stück, hier meist Groschen) 19 Groschen zu entrichten. Im Jahr 1606 betrug der Georgi- und Gallizins zusammen 12 Schock 38 Groschen, ferner war ein Weihnachtsgeld von 6 Schock 6 Groschen zu zahlen, 10 Zuber (historisches Volumenmaß; die genaue Größe hing von Ort und Zeit ab) und 2 Viertel (ein Viertel des jeweils genannten historischen Maßes) Zins- * korn und eine gleiche Menge Zinshafer abzuführen. Außerdem gab der Ort 9 Zuber 1 Viertel Hafer und bekam dafür 1 Schock 30 Groschen, das war

8 Groschen für einen Zuber. Im Jahr 1625, als der Dreißigjährige Krieg begonnen hatte und auf den Iglauer Gütern die evangelischen Leute abwanderten, wurde in einer Zinsliste angemerkt: „Damals waren nur zwei Unterthanen da". 1630 waren vier Untertanen (Menschen, die einer Grundherrschaft oder einem Landesherrn unterstanden), gegenüber 14 in der früheren Zeit.

Irschüigser werden genannt: 1554: Jakl, Wentzl, Parti, Ffaystl, Haunolt, Paul, Mertl, Lorentz, Paul, Kozar, Sswartz Hanßl, Hawel Ssteiner, Mlinarz, t 1615: Karl Schlemmer, Mat. Beckh, Schrepach, 1629: Wentz Säler, Haunaltin, Studniczko, 1654: Wenz Sallr, Niki Riepell, Barthol. Krump, And. Hawuoldt,

Wenz. Böheimb, Wenz Blath, Pekarzowsky (vgl. Beckh 1615), Paul Sslemer, Georg Port, Paul Ssneider, Georg Swoboda, Mat. Klewebr, Laurenz Kocz. 1675 statt Salier Joh. Ssindler, statt Hawuold (vgl. Haunalt 1629) Veit Mach, statt Wenz Bladth Paul Blath, statt Sslemer (vgl. 1615 Schlemmer) M. Oberrenner, statt G. Ssneider Johann Duffek, statt G. Port And. Czymerman, statt G. Swoboda Veit Sstekl. Die Anwesen Beckh, Klewebr, Kocz waren wüst.

Im Jahr 1754 wurden zehn Irschüigser Anwesen verzeichnet: Johann Friedl, Mathes Pauly, Johann Ploth, Andres Neufüngerl, Martin Ploth, Augustin Ploth, Hans Lyschka, Wentz Kreiatz, Andres Schindler, Jacob Ripper Witwe.

1766: Johann Neuwürth, Mathes Krajatsch, Andres Schwammenhöfer, Joseph Siegl, Augustin Aygl, Mathes Frantz, Andres Ripper, Joseph Schwartz, » Johann Friedl, Witwe Ripperin, Martin Neuwirth, Martin Ploth, Maria Friedlin, Johann Litschka.

Im Jahr 1778 waren es:

Nr. 1 Josef Schwarz 108 M 63A mß.

Nr. 2 Mathes Franz (130 M 3 / 4 mß).

Nr. 3 Johann Neüwürth 91 M 2V4 mß.

Nr. 4 Johann Friedl 75 M 41/« mß.

Nr. 5 Martin Schwammenhöfer 100 M 3 mß.

Nr. 6 Andres Ripper 101 M 5V4 mß.

Nr. 7 „Chaluppen" zu

Nr. 6 gehörig.

Nr. 8 Augustin Luschka 23/4 mß.

Nr. 9 Johann Ripper 121 M 472 mß.

Nr. 10 „Chaluppen" zu

Nr. 9 gehörig.

Nr. 11 herrschaftliche Chaluppen auf gemein Grundt, Mathes Friedl 17 M 10s/4 mß,

Nr. 12 Herrschaftliches „Haüßl auf Gemein Grund" Mathes Siegl 8 M 15V4 mß.

Nr. 13 „Eine dergleichen Chaluppen" Mathes Neufingerl 13 mß.

Nr. 14 zu

Nr. 15 gehörige Chaluppen.

Nr. 15 Andres Siegl 122 M 153/4 mß.

Nr. 16 „Chaluppen auf der Gmeind".

Nr. 16 A Gemeind Schmitten.

Nr. 17 „Hurten Hauß".

Nr. 18 „Chaluppen auf der Gemeind".

Nr. 19 Lorenz Eigl 138 M 6V4 mß.

Nr. 20 Josef Kraiatsch 105 M 3 1 /* mß.

Nr. 21 „Chaluppen" zu

Nr. 20 gehörig.

Nr. 22 Joseph Ripper 86 M IOV2 mß.

Nr. 23 Polirer 91 M 15V4 mß.

Nr. 24 Franz Klausatschek 69 M.

Nr. 25 Mathes Friedl 53/4 mß. Die Gemeinde 74 M 13 mß. Außer diesen eigentümlichen Gründen hatten obrigkeitliche Stücke

Nr. 1 von 4 M 3 mß,

Nr. 4 von 1 M 4 mß,

Nr. 23 von 3 M IV2 mß. Daher Gesamtgründe 1471 M 7V2 mß.

Das Gemeindekataster weist 1945 (1924 in Klammern) folgende Besitzverhältnisse auf:

Nr. 1 Deutsche Volksschule.

Nr. 2 „Karas" Johann Franz, 60,60 ha (Franz Franz, 60,60 ha).

Nr. 3 „Jani" Franz Franz, 30,00 ha (Marie Franz, 31,00 ha).

Nr. 4 „Schraml" (Karl Koten, 25,00 ha, Tscheche).

Nr. 5 „Frühauf" (Josef Palan, 35,20 ha, Tscheche).

Nr. 6 „Beckn" Josef Hawelka, 7,00 ha (Franz Hawelka, 6,00 ha).

Nr. 7 „Brückner" Johann Brückner, 6,00 ha (Johann Brückner, 6,00 ha).

Nr. 8 „Tischler" Josef Stummer, 5,00 ha (Franz Satrapa, 6,00 ha).

Nr. 9 „Niki" Johann Franz, 32,00 ha (Josef Ripper, 36,00 ha).

Nr. 10 „Nikis- Häusler" (Mathias Schwammenhöfer, 23,60 ha).

Nr. 11 (Josef Morawetz, 1,6 ha, Tscheche).

Nr. 12 „Karas-Häusl" gehört zu Hs.

Nr. 2.

Nr. 13 „Schmiede" Johann Slawik (Franz Ripper, 2,00 ha).

Nr. 14 Karl Schwarz.

Nr. 15 „Josefn" (Franz Eigl, 42,00 ha).

Nr. 16 „Wagner" Mathias Eigl, 1,00 ha (Mathias Eigl, 0,80 ha).

Nr. 17 Gemeindehaus (Hirtenhaus).

Nr. 18 „Glöckelweber" Johann Paul, 6,00 ha (Franz Paul, 3,40 ha).

Nr. 19 „Peter" Franz Schrammel, 60,00 ha (Franz Miksche, 60,60 ha).

Nr. 20 „Kuscheli" (Emanuel Kamenik, 30,90 ha, Tscheche).

Nr. 22 „Lorenz" Franz Schramel, 35,00 ha (Johann Schraml, 35,00 ha).

Nr. 23 „Neuwirth" Johann Duba, 18,00 ha (Rosina Duba, 26,00 ha).

Nr. 24 „In der Mühle" (Leopold Kerndl, 2,00 ha).

Nr. 25 „Fleischhocker" (Anton Svoboda, 6,40 ha).

Nr. 26 „Schmeiler" Josef Schmeiler, 3,60 ha (Josef Schmeiler, 1,40 ha).

Nr. 27 „Peterhirt" Anton Schwarz (Anton Schwarz).

Nr. 28 Franz Krimshandl, 2,00 ha (Franz Krimshandl, 1,60 ha).

Nr. 29 „Pjech" Josef Franz, 35,00 ha (Josef Franz, 36,00 ha).

Nr. 30 (Franz Hejsek, 1,60 ha).

Nr. 31 „Rohrhäusler" (Franz Sochor, 2,00 ha).

Nr. 32 „Famvolker" (Josef Slavetinsky, 2,40 ha, Einschichte).

Nr. 33 Johann Ripper, 2,20 ha (Johann Ripper).

Nr. 34 (Johann Holub).

Nr. 35 (Franziska Vesely).

Nr. 36 „Petern-Häusl" Josef Skorepa (Franz Miksche).

Nr. 37 (Josef Vacha, 8,00 ha, Einschichte).

Nr. 38 „Schwarzn" Anton Schwarz, 2,00 ha (Marie Schwarz und Franziska Vitek).

Nr. 42 „Schmied" Franz Ripper, 6,50 ha.

Nr. 49 Hermann Stransky, 1,00 ha. Von den angegebenen Grundstücksflächen liegen mehrere in Deutsch-Gießhübel. Der Gemeindebesitz umfaßt 34,00 ha. Die Gemarkungsfläche beträgt 507 ha. Die deutsche Volksschule besteht seit dem Jahre 1866 und war zuerst in einem Bauernhause untergebracht. Die neue Schule wurde 1912 erbaut. Irschings

Irschings war eine selbstständige Gemeinde. 1939 sind sechs deutsche und sechs tschechische Gemeinderäte im Rathaus. Pfarre, Post und Gendarmerie sind in Deutsch- Gießhübel, die nächste Bahnstation in Fußdorf.

Dorfleben um 1900

Menschen und Alltag im Volkskalender von 1899

Bevölkerungsstand: 1890. Weitere Ortsangaben nach dem Kalenderjahrgang 1899.

Der Kalender nennt 38 Häuser und 282 Einwohner. Gemeindevorsteher war laut Verzeichnis Johann Eigl, Schulleiter Jos. Kuhn. Genannt werden eine freiwillige Feuerwehr, das Gasthaus Joh. Franz Nr. 3 und die Stärkerei Joh. Duba Nr. 23. Das Telegraphenamt befand sich in Fußdorf; Pfarre und Post lagen in Deutsch-Gießhübel.

Quelle und zeitliche Einordnung

Die Bevölkerungs- und Religionszahlen beziehen sich laut Vorbemerkung des Kalenders auf die Volkszählung von 1890. Die übrigen Angaben stammen aus dem Jahrgang 1899; soweit die Quelle ein Wahl- oder Gründungsjahr nennt, ist es im Text angegeben. Die genannten Personen bilden kein vollständiges Einwohnerverzeichnis.

Quelle: Deutscher Volkskalender für die Iglauer Sprachinsel, Jahrgang 1899; zur Datierung der Bevölkerungszahlen. Redaktionell zusammengefasst; historische Namensabkürzungen bleiben erhalten.

Bisheriger Websitebeitrag

 

Irschings

irschingsIn alter Zeit erscheint das Dorf im Besitze des Klosters Seelau, dem das ganze Gebiet bis zur Igla gehört hat. Im Jahr 1359 bezeugt eine Urkunde, daß das Dorf , "in Jirzimis" dem Richter von Deutsch-Gießhübel unterstand. In Seelauer Besitzbestätigungen und Pfandverschreibungen wird der Ort 1437, 1458,1493 genannt. Mit den Klostergütern kam es an das mächtige Adelsgeschlecht der Trczka, die sich in Seelau ein neues Schloß bauten, und von diesem durch Kauf im Jahr 1596 an die Stadt Iglau. Es blieb fortan beim Iglauer böhmischen Gut, auch als dieses 1625 zum "Gütl " zusammenschrumpfte. Erst im Jahr 1848 endeten die Iglauer Obrigkeitsrechte.

Der Name Irschings mag einen Irsing oder einen Girsig = Georg zum Namensgeber haben. Irsing ist ein alter deutscher Personenname. Girsig erscheint als Form von Georg (vergl. tschechisch Jirik). Zu Beginn des 17. Jahrhunderts weisen Iglauer Schriften manchmal den Vornamen "Giergschick " aus. Die früheren Schreibformen lauten: "Jirzim, Girzin im 15. Jahrhundert, Gyrzina, Girzina dann im 16. Jahrhundert, Gierschings, Gierschingß, Giergschings, Girsing, Giersingß ist die Schreibweise im 17. Jahrhundert und in folgender Zeit Ierzings, Yrsching, Irschings, Girin. Eine Volkssage leitet den Namen von Hirzingrund (Hirsch) ab.

Alte Aufzeichnungen nennen die Abgaben und Arbeiten, die die Bewohner ihren Grundherren schuldeten. Irschings hatte im Jahr 1604 zu Georgi und Galli einen Dorfzins von je 6 Schock 19 Groschen zu entrichten. Im Jahr 1606 betrug der Georgi und Gallizins zusammen 12 Schock 38 Groschen, ferner war ein Weihnachtsgeld von 6 Schock 6 Groschen zu zahlen, 10 Zuber und 2 Viertel Zinskorn und eine gleiche Menge Zinshafer abzuführen. Außerdem gab der Ort 9 Zuber 1 Viertel Hafer und bekam dafür 1 Schock 30 Groschen, das war 8 Groschen für einen Zuber.

Im Jahr 1625, als der Dreißigjährige Krieg begonnen hatte und auf den Iglauer Gütern die evangelischen Leute abwanderten, wurde in einer Zinsliste angemerkt: Dass damals nur noch zwei Untertanen da waren. 1630 waren es dann vier Untertanen, gegenüber 14 in früheren Zeiten.

Irschingser werden genannt: 1554: Jakl, Wentzl, Partl, Ffaystl, Haunolt, Paul Mertl, Lorentz, Paul, Kozar, Sswartz Hanßl, Hawel Ssteiner, Mlinarz.

1615 Karl Schlemmer, Mathias Beckh, Schrepach.

1629: Wentzl Säler, Haunaltin, Studniczko.

1654: Wenz Sallr, Nikl Riepell, Barthol. Krump, Andreas Hawuoldt, Wenz Böheimb, Wenz Blath, Pekarzowsky (vergleiche Beckh 1615), Paul Sslemer, Georg Port, Paul Ssneider, Georg Swoboda, Mat. Klewebr, Laurenz Kocz.

1675 statt Saller Job. Ssindler, statt Hawuold (vergl. Haunalt 1629) Veit Mach, statt Wenz Bladth Paul Blath, statt Sslemer (vergl. 1615 Schlemmer) M. Oberrenner, statt G. Ssneider Johann Duffek, statt G. Port And. Czymerman, statt G. Swoboda Veit Sstekl. Die Anwesen Beckh, Klewebr, Kocz waren wüst.

Im Jahr 1754 wurden zehn Irschingser Anwesen verzeichnet: Johann Friedl, Mathes Pauly, Johann Ploth, Andres Neufüngerl, Martin Ploth, Augustin Ploth, Hans Lyschka, Wentz Kreiatz, Andres Schindler, Jacob Ripper Wittib.

1766: Johann Neuwürth, Mathes Krajatsch, Andres Schwammenhöfer, Joseph Siegl, Augustin Aygl, Mathes Frantz, Andres Ripper, Joseph Schwartz, Johann Friedl, Wittib Ripperin, Martin Neuwirth, Martin Ploth, Maria Friedlin, Johann Litschka.

Im Jahr 1778 waren es: Nr.1 Josef Schwarz 108 M 6 3/4 mß. Nr.2 Mathe

Franz (130 M 3/4 mß). Nr.3 Johann Neüwürth 91 M 2 1/4 mß. Nr.4 Johani

Friedl 75 M 4 1/4 mß, Nr.5 Martin Schwammenhöfer 100 M 3 mß. Nr.6 Andre

Ripper 101 M 5 1/4 mß. Nr.7 ,,Chaluppen" zu Nr.6 gehörig. Nr.8 Augustin

Litschka 2 3/4 mß. Nr.9 Johann Ripper 121 M 4 1/2 mß. Nr.10 ,,Chaluppen" zu Nr.9 gehörig. Nr.11 herrschaftliche Chaluppen auf gemein Grundt, Mathes

Friedl 17 M 10 3/4 mß Nr.12 Herschaftliches ,,Haüßl auf Gemein Grund

Mathes Siegl 8 M 15 1/4 mß. Nr. 13 "Eine dergleichen Chaluppen" Mathes

Neufingerl 13 mß. Nr.14 zu Nr.15 gehörige Chaluppen. Nr.15 Andres Sieg

122 M 15 1/4 mß. Nr. 16 "Chaluppen auf der Gmeind ". Nr. 16A Gemeind

Schmitten. Nr. 17 "Hürten Hauß". Nr. 18 ,,Chaluppen auf der Gemeind".

Nr.19 Lorenz Eigl 138 M 6 3/4 mß. Nr.20 Josef Kraiatsch 105 M 3 1/2 mß. Nr. 21

,,Chaluppen" zu Nr.20 gehörig. Nr.22 Joseph Ripper 86 M 10 1/2 mß. Nr.23

Polirer 91 M 15 1/4 mß. Nr.24 Franz Klausatschek 69 M. Nr.25 Mathes Friedl

5 3/4 mß. Die Gemeinde 74 M 13 mß. Außer diesen eigentümlichen Gründen

hatten obrigkeitliche Stücke Nr.1 von 4 M 3 mß, Nr.4 von 1 M 4 mß, Nr.23

von 3 M 1 1/2 mß. Daher Gesamtgründe 1471 M 71/2 mß.

Der Gemeindebesitz von 1945 umfaßte 34,00 ha. Die Gemarkungsfläche beträgt 507 ha. Die deutsche Volksschule besteht seit dem Jahre 1866 und war zuerst in einem Bauemhause untergebracht, Die neue Schule wurde 1912 erbaut. Irschings

ist selbständige Gemeinde. 1939 sind sechs deutsche und sechs tschechische Gemeinderäte im Rathaus. Pfarre, Post und Gendarmerie sind in Deutsch -Gießhübel die nächste Bahnstation in Fußdorf.

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