Die Iglauer SprachinselGeschichte bewahren · Zusammenhänge verstehen
DeutschČeština
Orte & Dörfer

Höfen Dvorce

Zeitreise durch Höfen Dvorce

Wähle eine Zeit. Die Stationen führen zu den vollständigen Stellen im Ortsbeitrag.

Karte der Iglauer Sprachinsel
Karte der Iglauer Sprachinsel · Orte auf der Karte
  1. 1360Bis 1499

    Im Jahr 1360 wird in einer Seelauer Urkunde „Dreihofen" in der Nähe Iglaus erwähnt, 1361 „Dreinhofen".

    Im Ortsbeitrag weiterlesen →
  2. 15111500–1799

    Im Jahr 1511 wird in einem Iglauer Oberhofspruche „Dreyenhoffen" genannt.

    Im Ortsbeitrag weiterlesen →
  3. 18481800–1918

    Diese blieb fortan die Obrigkeit (staatliche oder grundherrliche Verwaltung und Gerichtsbarkeit) bis zum Jahr 1848.

    Im Ortsbeitrag weiterlesen →
  4. 19391919–1945

    1939 waren vier deutsche und fünf tschechische Vertreter im Gemeinderat.

    Im Ortsbeitrag weiterlesen →
Ortsgeschichte

Höfen

Höfen gehörte früher zum Besitze des Klosters Seelau. Es werden wohl zuerst einige Gehöfte gestanden sein und die Leute werden gesagt haben, sie wohnen „in den Höfen", sie gehen „zu den Höfen", sie sind „aus den Höfen". So entstand der Ortsname „Höfen, Hoffen, Heffen", wie es seit alter Zeit heißt. Auch der Name „Höflein" kommt wor. Die tschechische Bezeichnung war „Dworcze" (15. und 16. Jahrhundert).

Im Jahr 1360 wird in einer Seelauer Urkunde „Dreihofen" in der Nähe Iglaus erwähnt, 1361 „Dreinhofen". Im Jahr 1511 wird in einem Iglauer Oberhofspruche „Dreyenhoffen" genannt. Da damals ein „Nicl von der Czeyl" mit einem „Hanus von Dreynhöffen" wegen einer Wiese in Streit gekommen ist, liegt Dreyenhoffen in der Nähe von Zeil, ist daher das heutige Höfen oder Vöstenhof.

In Dreihofen stand die Grundobrigkeit dem Kloster Seelau zu und es hatte hier der Iglauer Bürger Ensater 1361 zu „Purkrecht" Besitz („curia prope civitatem Iglaviam situatam, quae Dreinhofen vulgariter nuncupatur [Deutsch: ein Hof nahe der Stadt Iglau, der gewöhnlich Dreinhofen genannt wird]"). An das Kloster war ein Jahreszins von zwei Schock (eine alte Zähleinheit für sechzig Stück, hier meist Groschen) Groschen zu Michaeli zu entrichten.

Eine andere Urkunde aus dem Jahr 1360, die von einer Mühle zwischen Zeil und Höfen („inter medias affines villarum Czaylam et curias [Deutsch: sinngemäß: zwischen den Gemarkungen von Zeil und Höfen; die lateinische Abschrift ist sprachlich unregelmäßig]") handelt, bezeugt diese Örtlichkeiten schon für die Zeit König Przemysls (I. oder II.?), also wenigstens ein Jahrhundert früher.

Höfen war fortan Seelauer Klosterbesitz, was verschiedene urkundliche Eintragungen, so unter anderen 1437, 1458, 1493 bezeugen. Es kam mit den Seelauer Gütern in die Hände des Adelsgeschlechtes der Trczka, die sich in Seelau ein neues Schloss erbauten. Im Jahr 1596 verkaufte Wilhelm von Trczka seinen Besitz von Stecken bis Höfen an die Stadt Iglau. Diese blieb fortan die Obrigkeit (staatliche oder grundherrliche Verwaltung und Gerichtsbarkeit) bis zum Jahr 1848.

1554 wurden im Trczkaschen Urbar (ein Verzeichnis von Grundbesitz und den dazugehörigen Abgaben) verzeichnet: 1. Jacub Ssantzl, 2. Hanß, 3. Lorentz, 4. Hawel stareg, 5. Rybarz, 6. Jacub, 7. Lukess, 8. Fsoltan Czerny, 9. Ssiman, 10. Kozar, 11. Paul. Der Richter hatte einen Freilahn und den

Schank. Die Dorfabgaben betrugen damals zu Georgi 118 Schock 26V2 Denar (Denar, eine kleine historische Münzeinheit), zu Galli ebensoviel, zu Weihnachten 1 Schock 24 Groschen und ein Hühnergeld.

Im Jahr 1615 wurden die Höfner Bartl und Matl Staudl erwähnt. Im Jahr 1654 wurden folgende Untertanen angeführt: 1. Mat. Woltamandl, 2. G. Merabaltl, 3. Martin Krumb, 4. Math. Krautschneider, 5. Thomas Beyrader, 7. Johann Putler, 8. Paul Ssteffer, 9. Urbandl, 10. Neu Käser, 11. Peter Waczky, 12. Johann Lauffer, 13. M. Saudi. Davon waren im Jahr 1675 wüst 8, 9,10, 13. Statt 1 war Matieg Wybral, statt 2 die Witwe Margaretha, statt 3 Gregor Krumb, statt 4 Mates Krczal, statt 5 Laurenz Beyarder, statt 6 Martin Hoffmann, statt 7 Bartl Krautschneider, statt 11 Wentzl Krump, statt 12 Martin Hoffmann. Eine urbariale Aufzeichnung aus etwas späterer Zeit vermerkt:

Nr. 1 Greger Wibiral (früher Mathes Wibiral),

Nr. 2 Simon Batre (früher Margareta Merebelka),

Nr. 3 Mathes Krum (früher Greger Krum),

Nr. 4 Philipp Watzal (früher Mathes Watzal),

Nr. 5 Veith Bieranderle (früher Lorentz Bieranderle),

Nr. 6 Hanß Hoffmann (früher Martin Hoff mann).

Nr. 7 Wentz Krautschneider (früher Bartl Krautschneider),

Nr. 8 Paul Plath (früher Paul Stehefest),

Nr. 9 Hanß Henrich Hörth Ein Schmidt,

Nr. 10 Martin Watzal (früher Urbanekh),

Nr. 11 Andreas Zodl (früher Wentz Krum),

Nr. 12 Martin Krautschnaider (früher „Heüsler Martin Hoffmann"),

Nr. 13 Lorentz Krumschneyder (früher Mathes Saud). Im Jahre 1766 waren: 1. Johann Georg Wessely, 2. Georg Krajatsch, 3. Andres Krum, 4. Martin Ploth, 5. Andres Piranderl, 6. Andreas Hoffmann, 7. Martin Krautschneider, 8. Lorentz Ploth, 9. Johann Nowak, 10. Mathes Pulß, 11. Andres Nowakh, 12. AugustLn Gott, 13. Lorentz Wibiral.

Im Jahr 1779 verteilte sich der Besitz in folgender Weise:

Nr. 1 und 2 bei Wolframs.

Nr. 3 Hirtenhaus.

Nr. 4 Johann Keiner 92 M 9 mß.

Nr. 5 Augustin Göth 14 M 10 mß.

Nr. 6 Andres Ploth 104 M 13V2 mß.

Nr. 7 Martin Hoffmann 119 M 9 mß.

Nr. 8 Johann Weßely 138 M 53A mß.

Nr. 9 Lorenz Ploth 98 M 23/4 mß.

Nr. 10 Johann Paul Augl.

Nr. 11 Paul Krautschneider 124 M 14V4 mß.

Nr. 12 Paul Pulß 19 M 3 mß.

Nr. 13 Andres Piranderle 120 M 23A mß.

Nr. 14 Andres Krum 112 M 7V2 mß.

Nr. 15 Andres Nowak 120 M ll 3 /4 mß.

Nr. 16 Georg Krajatsch 98 M 9V4 mß.

Nr. 17 Mathes Nowak 72 M IIV2 mß. Dazu Gemeindeland 36 M 5V4 mß, ergibt eine Gesamtfläche von 1273 M 3V4 mß.

1945 (in Klammern 1924) waren folgende Besitzverhältnisse:

Nr. 1 Deutsche Volksschule.

Nr. 3 „Mehrbattler-Häusel" Johann Wolafka, 0,40 ha (Rosina Wolafka, 0,40 ha), gehört zu

Nr. 16.

Nr. 5 „Wibirale-Häusl" (Katharina Podafil, 0,40 ha, Tscheche).

Nr. 6 „Lenz" (Laurenz Teltscher, 1,31 ha).

Nr. 7 „Hofna" Franz Franz, 20,00 ha (Mathias Franz, 32,36 ha).

Nr. 8 „Wibrali" (Laurenz Podafil, 12,55 ha, Tscheche).

Nr. 9 „Paul" Martin Pollak, 21,00 ha (Johann Plott, 16,98 ha). Der Familienname Plott ist bereits im 17. Jahrh. im Orte.

Nr. 10 „Aufschauer" Johann Withelm, 4,00 ha (Johann Withelm, 3,54 ha).

Nr. 11 „Jahndl" Johann Krautschneider, 23,00 ha (Johann Krautschneider, 22,95 ha). Der Personenname Krautschneider erscheint schon 1654 als Besitzername in Höfen.

Nr. 12 „Baletal" Andreas Wolafka, Wagner.

Nr. 13 „Käser" Johann Wolafka, 18,00 ha (Martin Wolafka, 24,30 ha). Ein Neu-Kaser wird schon 1654 genannt.

Nr. 14 „Schneider" Josef Withelm, 20,00 ha (Josef Withelm, 19,99 ha).

Nr. 15 „Sturpik" Rosina Kriegsmann, 30,00 ha (Jakob

Kriegsmann, 30,68 ha).

Nr. 16 „Merbatü" Johann Wolafka, 29,00 ha (Johann Wolafka, 24,29 ha).

Nr. 17 „Bauernschmied" Johann Nowak, 20,00 ha (Johann Nowak, 19,68 ha). Der Name Nowak erscheint 1766.

Nr. 18 „Bauern-Schmiedhäusl" gehört zu Hs.

Nr. 17.

Nr. 19 „Wiener" Maria Teltscher (Mathias Teltscher).

Nr. 20 „Schuster" Johann Krumm, 2,00 ha (Johann Krumm, 1,61 ha). Der Name Krumm (Krumb) verläuft ununterbrochen von 1654 bis zur Gegenwart.

Nr. 21 Gemeindegasthaus.

Nr. 22 „Häusl" Johann Plott, 13,00 ha (Johann Plott, 9,83 ha).

Nr. 23 „Zimmermann" Karl Teltscher, 8,00 ha (Johann teltscher, 2,87 ha).

Nr. 24 „Schlackl" Johann Schlackl, 25,00 ha (Johann Schlackl, 23,26 ha).

Nr. 25 „Glöcklweber" Johann Kubela, 1,60 ha (Franz Kubela, 1,42 ha).

Nr. 26 „Spalka" (Josef Vanek, 8,88 ha, Tscheche).

Nr. 27 „Nähschneider" Josef Krautschneider, 6,00 ha (Johann Krautschneider, 2,56 ha).

Nr. 28 „Schofferschneider" (Marie Neuwirth).

Nr. 29 „Poulicka" (Wenzl Roh, 14,40 ha).

Nr. 30 und 31 Bahnwächterhaus.

Nr. 32—45 Eisenbahnerkolonie.

Höfen ist eine selbstständige Gemeinde. 1939 waren vier deutsche und fünf tschechische Vertreter im Gemeinderat. Die deutsche Volksschule besteht seit 1. Januar 1901. Die Pfarre und die Post war in Wolframs. Höfen hatte eine eigene Bahnstation, die zuständige Gendarmerie war in Deutsch-Gießhübel.

Zur Kennzeichnung der wirtschaftlichen Verhältnisse am Ende des 17. Jahrhunderts sei der Viehstand verzeichnet:

Ochsen Kühe Galdt* Schafe Schweine

Gregor Wibiral 6 3 3 0 1

Simon Batre 6 2 2 0 1

Mathes Krum. 4 3 0 7 1

Philipp Watzal 4 4 0 0 0

V. Bieranderle 4 3 2 8 0

H. Hoffmann 6 4 2 7 1

W. Krautschneider 2 3 0 6 0

P. Plath 4 4 2 0 0

Hanß H. Hörth 4 2 1 6 1

W. Watzal 7 3 1 0 1

And. Zodl 0 2 1 0 0

Lor. Krum 2 1 1 0 1 *) Jungvieh

Dorfleben um 1900

Menschen und Alltag im Volkskalender von 1899

Bevölkerungsstand: 1890. Weitere Ortsangaben nach dem Kalenderjahrgang 1899.

Unter „Höfen“ nennt der Kalender 31 Häuser und 195 Einwohner. Als Gemeindevorsteher erscheint Joh. Krautschneider. Schule, Pfarre, Post und Telegraphenamt lagen in Wolframs. Als Gastwirt wird Fr. Pekarek genannt.

Quelle und zeitliche Einordnung

Die Bevölkerungs- und Religionszahlen beziehen sich laut Vorbemerkung des Kalenders auf die Volkszählung von 1890. Die übrigen Angaben stammen aus dem Jahrgang 1899; soweit die Quelle ein Wahl- oder Gründungsjahr nennt, ist es im Text angegeben. Die genannten Personen bilden kein vollständiges Einwohnerverzeichnis.

Quelle: Deutscher Volkskalender für die Iglauer Sprachinsel, Jahrgang 1899; zur Datierung der Bevölkerungszahlen. Redaktionell zusammengefasst; historische Namensabkürzungen bleiben erhalten.

Bisheriger Websitebeitrag

Höfen

Höfen gehörte einstmals zum Besitze des Klosters Seelau. Es werden wohl zuerst einige Gehöfte gestanden sein und die Leute werden gesagt haben, sie wohnen ,,in den Höfen", sie gehen ,,zu den Höfen", sie sind ,,aus den Höfen'. So entstand der Ortsname ,,Höfen, Höffen, Heffen", wie es seit alter Zeit heißt. Auch der Name ,,Höflein" kommt vor. Die tschechische Bezeichnung für Höfen im 15. und 16. Jahrhundert war Dworcze.

Im Jahr 1360 wird in einer Seelauer Urkunde ,,Dreihofen" in der Nähe Iglaus erwähnt, 1361 ,,Dreinhofen". Im Jahr 1511 wird in einem Iglauer Oberhofspruche ,,Dreyenhoffen" genannt. Da damals ein ,,Nicl von der Czeyl" mit einem ,,Hanus von Dreynhöffen" wegen einer Wiese in Streit gekommen ist, liegt Dreyenhoffen in der Nähe von Zeil, ist daher das heutige Höfen oder Vöstenhof.

In Dreihofen stand die Grundobrigkeit dem Kloster Seelau zu und es hatte hier der Iglauer Bürger Ensater 1361 zu ,,Purkrecht" Besitz (,,curia prope civitatem Iglaviam situatam, quae Dreinhofen vulgariter nuncupatur [Deutsch: ein Hof nahe der Stadt Iglau, der gewöhnlich Dreinhofen genannt wird]"). An das Kloster war ein Jahreszins von zwei Schock Groschen zu Michaeli zu entrichten.

Eine andere Urkunde aus dem Jahre 1360, die von einer Mühle zwischen Zeil und Höfen (,,inter medias affines villarum Czaylam et curias [Deutsch: sinngemäß: zwischen den Gemarkungen von Zeil und Höfen; die lateinische Abschrift ist sprachlich unregelmäßig]") handelt, bezeugt diese Örtlichkeiten schon für die Zeit König Przemysls (1. oder II.?), also wenigstens ein Jahrhundert früher.

Höfen war fortan Seelauer Klosterbesitz, was verschiedene urkundliche Eintragungen, so unter anderen 1437,1458,1493 bezeugen. Es kam mit den Seelauer Gütern in die Hände des Adelsgeschlechtes der Trczka. Die Familie baute in Seelau ein neues Schloss. Im Jahr 1596 verkaufte Wilhelm von Trczka seinen Besitz von Stecken bis Höfen an die Stadt Iglau. Diese blieb fortan die Obrigkeit bis zum Jahre 1848.

1554 wurden im Trczkaschen Urbar verzeichnet: 1. Jacub Ssantzi, 2. Hanß,

Lorentz' 4, Hawel stareg, 5. Rybarz, 6. Jacub, 7. Lukess, 8. Fsoltan Czerny, 9. Ssiman, 10. Kozar, 11. Paul.

Der Richter hatte einen Freilahn und das Schankrecht. Die Dorfabgaben betrugen damals zu Georgi und zu Galli je 118 Schock 26 1/2 Denar und zu Weihnachten 1 Schock 24 Groschen und ein Hühnergeld.

Im Jahr 1615 wurden die Höfner Bartl und Matl Staudl erwähnt. Im Jahr 1654 wurden folgende Untertanen (Menschen, die einer Grundherrschaft oder einem Landesherrn unterstanden) angeführt: 1. Mat. Woltamandl, 2. G. Merabaltl, 3. Martin Krumb, 4. Math. Krautschneider, 5. Thomas Beyrader, 7.Johann Putler, 8. Paul Ssteffer, 9. Urbandl, 10. Neu Kaser, 11. Peter Waczky 12. Johann Lauffer, 13. M. Saudl . Davon waren im Jahr 1675 wüst 8, 9,10 und 13 statt 1 war Matieg Wybral, statt 2 die Witwe Margaretha, statt 3 Gregor Krumb, statt 4 Mates Krczal, statt 5 Laurenz Beyarder, statt 6 Martin Hofmann, statt 7 Bartl Krautschneider, statt 11 Wentzl Krump, statt 12 Martin Hoffmann.

Eine urbariale Aufzeichnung aus etwas späterer Zeit vermerkt:

Nr. 1 Greger Wibiral (früher Mathes Wibiral), Nr. 2 Simon Batre (früher

Margareta Merebelka), Nr, 3 Mathes Krum (früher Greger Krum), Nr.4 Phi.

lipp Watzal (früher Mathes Watzal), Nr.5 Veith Bieranderle (früher Lorentz

Bieranderle), Nr.6 Hanß Hoffmann (früher Martin Hoffmann). Nr.7 Wentz

Krautschneider (früher Bartl Krautschneider), Nr.8 Paul Plath (früher Paul

Stehefest), Nr.9 Hanß Henrich Hörth Ein schmidt, Nr.10 Martin Watzal (früher Urbanekh), Nr. 11 Andreas Zodl (früher Wentz Krum), Nr. 12 Martin Krautschnaider (früher ,, Heüsler Martin Hoffmann"), Nr.13 Lorentz Kruschneyder (früher Mathes Saud). Im Jahr 1766 waren: 1. Johann Georg Wessely, 2. Georg Krajatsch, 3. Andres Krum, 4. Martin Ploth, 5, Andres Piranderl, 6. Andreas Hoffmann, 7. Martin Krautschneider, 8. Lorentz Ploth 9.Johann Nowak, 10. Mathes Pulß, 11. Andres Nowakh, 12. Augustin Gött 13.Lorentz Wibiral.

Im Jahr 1779 verteilte sich der Besitz in folgender Weise: Nr. 1 und 2 lagen bei Wolframs. Nr.3 war das Hirtenhaus. Nr.4 Johann Kelner 92 M 9 mß. Nr.5 Augustin

Göth 14 M 10 mß. Nr.6 Andres Ploth 104 M 13 1/2 mß. Nr.7 Martin Hoffman 119 M 9 mß. Nr.8 Johann Weßely 138 M 5 3/4 mß. Nr.9 Lorenz Ploth 98 M 2 3/4 mß. Nr.10 Johann Paul Augl. Nr.11 Paul Krautschneider 124 M 14 1/4 mß,

Nr.12 Paul Pulß 19 M 3 mß. Nr.13 Andres Piranderle 120 M 2 3/4 mß. Nr.14

Andres Krum 112 M 71/2 mß. Nr.15 Andres Nowak 120 M 11 3/4 mß. Nr.16

Georg Krajatsch 98 M 9 1/4 mß. Nr. 17 Mathes Nowak 72 M 11 1/2 mß. Dazu

Gemeindeland 36 M 5 1/4 mß dies ergibt eine Gesamtfläche von 1273 M 3 1/4 mß.

 Höfen war eine selbständige Gemeinde. 1939 waren vier deutsche und fünf tschechische Vertreter im Gemeinderat. Die deutsche Volksschule bestand seit 1. Januar 1901. Die Pfarre und die Post waren in Wolframs. Höfen hatte eine eigene Bahnstation, die zuständige Gendarmerie war in Deutsch-Gießhübel.

Zum Einblick in die wirtschaftlichen Verhältnisse am Ende des 17. Jahrhunderts ist hier der Viehbestand der Höfener Bauern verzeichnet.

Bauer

Ochsen

Kühe

Galdt*

Schafe

Schweine

1. Greger Wibiral

6

3

3

0

1

2. Simon Batre

6

2

2

0

1

3. Mathes Krum

4

3

0

7

1

4. Philipp Watzal

4

4

0

0

0

5. Veith Bieranderle

4

3

2

8

0

6. Hanß Hoffmann

6

4

2

7

1

7.Wentz Krautschneider

2

3

0

6

0

8.Paul Plath

4

4

2

0

0

9.Hanß Henrich Hörth

4

2

1

6

1

10. Martin .Watzal

7

3

1

0

1

11.Andreas Zodl

0

2

1

0

0

13.Lorentz Krumschneyder

2

1

1

0

1

Galdt = Jungvieh

zurück zur Karte

 

 

 

 

 

Quellen zu diesem Beitrag →