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Blumendorf Květnov

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Bild aus dem Ortsbeitrag
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  1. 1308Bis 1499

    Er hat vor mehr als sechshundert Jahren (1308) ebenso wie heute „Blumendorf" gelautet.

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  2. 17871500–1799

    Zur Zeit des Kaisers Josef II. (1787) zählte man im Dorf 29 Hausnummern, im Jahr 1835 waren es 32, im Jahr 1900 war die Zahl auf 37 gestiegen.

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  3. 18351800–1918

    Zur Zeit des Kaisers Josef II. (1787) zählte man im Dorf 29 Hausnummern, im Jahr 1835 waren es 32, im Jahr 1900 war die Zahl auf 37 gestiegen.

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Ortsgeschichte

Blumendorf

Die „Kaiserstraße" (Staatsstraße nach Prag) steigt auf der Strecke Stecken- Deutschbrod bis 600 m Meereshöhe an, so dass ihre Randbäume weithin sichtbar werden. In dieser Höhenlage (574 m) liegt Blumendorf an ihr.

Von seiner Vergangenheit ist nicht viel bekannt, obwohl es ein altes Dorf ist. Im Jahr 1308 wird es in einer Urkunde genannt. Es gehörte damals zu dem großen Besitze der Lichtenburger, deren Burg Lipnitz mit Turm und Ruinengrau herüberschaut.

Über die Geschichte von Blumendorf in den folgenden Jahrhunderten ist nur wenig bekannt. Wahrscheinlich hat es seine Grundherren wiederholt gewechselt. Es gehörte eine Zeit zum Gute Friedenau und dann zur Schrittenz- Steckner Herrschaft.

Der Name des Ortes hat sich im Lauf der Jahrhunderte nicht geändert. Er hat vor mehr als sechshundert Jahren (1308) ebenso wie heute „Blumendorf" gelautet.

Zur Zeit des Kaisers Josef II. (1787) zählte man im Dorf 29 Hausnummern, im Jahr 1835 waren es 32, im Jahr 1900 war die Zahl auf 37 gestiegen.

1945 (in Klammern 1924) verteilt sich der Besitz auf folgende Eigentümer:

Nr. 1 „Schmied" (Franz Kuttelwascher, 0,23 ha).

Nr. 2 „Käser" (Johann Käser, 45,00 ha).

Nr. 3 „Veitl" Johann Czepl, 4,08 ha (Johann Czepl, 4,08 ha).

Nr. 4 „Schiereich" Wenzl Bärtl, 24,05 ha (Wenzl Bärtl, 25,05 ha).

Nr. 5 „Tschepl" (Wenzl Dürre, 34,05 ha).

Nr. 6 „Zackl" Wenzl Kuttelwascher, 27,22 ha (Wenzl Zackl, 27,22 ha).

Nr. 7 „Endal" Johann Hepner, 16,89 ha (Johann Heppner, 16,89 ha).

Nr. 8 „Altrichter" Franz Schima, 40,06 ha (Franz Schima, 40,06 ha).

Nr. 9 „Häusler" Franz Petschenka, 11,76 ha (Wenzl Altrichter, 11,76 ha).

Nr. 10 „Weber" Johann Bärtl (Johann Bärtl).

Nr. 11 „Spinar" (Adolf Spinar, 33,94 ha,

Tscheche).

Nr. 12 „Grödl" Johann Grödl, 10,36 ha (Johann Grödl, 10,36 ha).

Nr. 13 „Altrichter" (Franz Schima).

Nr. 14 „Karl" (Marie Zackl) und

Nr. 15 „Karl" Karl Zackl, 3,86 ha (Marie Zackel, 3,86 ha).

Nr. 17 „Thoma" Josef Krejtschi, 3,56 ha (Josef Krejtschi, 3,56 ha).

Nr. 18 „Martini" (Katharina Bärtl, 2,12 ha).

Nr. 19 „Morkas" Franz Duffek, 5,09 ha (Franz Duffek, 5,09 ha).

Nr. 20 „Schima" Franz Zackl, 8,21 ha (Marie Zackl, 8,21 ha).

Nr. 21 „Hirthäusl" Jahann Kubista (Josef Benesch).

Nr. 22 „Andrias" Wenzl Zimmermann, 4,80 ha (Theresia Kuttelwascher, 4,80 ha).

Nr. 23 „Mirtal" Wenzl Kuttelwascher, 37,15 ha (Franz Kuttelwascher, 37,15 ha).

Nr. 24 „Böhm" Josef Neubauer, 51,50 ha (Johann Schima, 49,86 ha).

Nr. 26 „Tomscha" Josef Schrogl, 5,35 ha (Josef Schrogl, 5,35 ha).

Nr. 27 „Josl" Johann Josl (Johann Josl).

Nr. 28 „Vrana" (Wenzl Vrana).

Nr. 29 „Teichhansel" Johann Duffek, 3,63 ha (Johann Duffek, 3,63 ha).

Nr. 30 „Wächter" Wenzl Duffek, 2,80 ha (Josef Neubauer, 2,80 ha).

Nr. 31 „Einräumer" Johann Duffek, 3,56 ha (Johann Duffek, 3,56 ha).

Nr. 32 (Alois Michilovsky).

Nr. 33 „Wenzbauer" Franz Duffek, 2,20 ha (Maria Duffek, 1,16 ha).

Nr. 34 „Schuster" Franz Dürrer, 11,25 ha (Franz Dürrer, 7,67 ha).

Nr. 35 (Franz Proksch, 5,66 ha).

Nr. 36 „Pago" Johann Slama, 8,33 ha (Johann Slama, 8,32 ha).

Nr. 37 Schule.

Nr. 40 „Maurer" Josef Kuttelwascher, 4,38 ha.

Nr. 41 Josef Kuttelwascher. Blumendorf war eine selbstständige Gemeinde. 1939 gehörten dem Gemeinderat sieben deutsche und zwei tschechische Vertreter an. Die Volksschule besteht seit dem Jahre 1875. Die Pfarre ist in Heiligenkreuz, Post und die Gendarmerie in Stecken, die nächste Bahnstation ist Deutsch-Brod.

Dorfleben um 1900

Menschen und Alltag im Volkskalender von 1899

Bevölkerungsstand: 1890. Weitere Ortsangaben nach dem Kalenderjahrgang 1899.

Der Kalender nennt 39 Häuser und 221 Einwohner. Die Gemeindevertretung war 1898 gewählt worden; als Gemeindevorsteher erscheint Wenzel Zakl. Die einklassige Schule leitete Ant. Kružik. Anna Neubauer wird als Hebamme und Joh. Kaser als Gastwirt genannt. Die Pfarre lag in Heiligenkreuz, Post, Telegraphenamt und Gendarmerieposten in Stecken.

Quelle und zeitliche Einordnung

Die Bevölkerungs- und Religionszahlen beziehen sich laut Vorbemerkung des Kalenders auf die Volkszählung von 1890. Die übrigen Angaben stammen aus dem Jahrgang 1899; soweit die Quelle ein Wahl- oder Gründungsjahr nennt, ist es im Text angegeben. Die genannten Personen bilden kein vollständiges Einwohnerverzeichnis.

Quelle: Deutscher Volkskalender für die Iglauer Sprachinsel, Jahrgang 1899; zur Datierung der Bevölkerungszahlen. Redaktionell zusammengefasst; historische Namensabkürzungen bleiben erhalten.

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Blumendorf

blumendorf

Die "Kaiserstraße" (alte Staatsstraße nach Prag) steigt auf der Strecke Stecken – Deutschbrod bis auf 600 m Meereshöhe an, so dass ihre Randbäume weithin sichtbar werden. In dieser Höhenlage bei 574 m liegt Blumendorf.

Von der Vergangenheit Blumendorfs ist nicht viel bekannt, obwohl es ein altes Dorf ist. Im Jahr 1308 wird es in einer Urkunde genannt. Es gehörte damals zu dem großen Besitz der Lichtenburger, deren Burg Lippnitz mit Turm und Ruinengrau herüberschaut.

Über die Geschichte von Blumendorf in den folgenden Jahrhunderten ist nur wenig bekannt. Wahrscheinlich hat es seine Grundherren wiederholt gewechselt. Es gehörte eine Zeitlang zum Gut Friedenau und dann zur Schrittenz – Steckener Herrschaft.

Der Name der Ortschaft hat sich im Lauf der Jahrhunderte nicht geändert. Er hat vor mehr als sechshundert Jahren ( 1308) ebenso wie im Jahr 1945 Blumendorf gelautet.

Zur Zeit des Kaisers Josef II. im Jahr 1787 zählte man im Dorf 29 Hausnummern. 1835 waren es 32, bis zum Jahr 1900 war die Zahl auf 37 angestiegen.

Das Dorf war eine selbständige Gemeinde und 1939 bestand der Gemeinderat aus sieben deutschen und zwei tschechischen Vertretern. Die Volksschule besteht seit 1875. Die Pfarrei liegt in Heiligenkreuz, Post und Gendarmerie befinden sich in Stecken. Der nächste Bahnhof lag in Deutsch-Brod.

In Blumendorf wohnte auch eine Familie aus unserem Geschlecht der Czepls.
Soweit ich weiß, wurde dieser Zweig der Familie nach der Vertreibung verstreut und lebt heute auf Rügen und in Österreich.

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