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Gedenken

Gedenken an die Toten

Gedenken an unsere ermordeten Toten im Frieden !

Am 7 Juni 1945, 12 Tage vor Erlaß der Retributionsdekrete, wurden 19 im Kreisgerichtsgefängnis in Haft gehaltene Männer auf dem Militärschießplatz im Ranzerwald geführt, mußten dort vor dem Kugelfang ihre Gräber schaufeln und wurden anschließend von "Partisanen" erschossen. Ein am Vortag im Haus Speratusgasse 12 tagendes "Partisanengericht" soll sie in Abwesenheit zum Tod verurteilt haben. Keinem der Getöteten kann eine gesetzwidrige Handlung, ein gehässiges oder schädigendes Verhalten Tschechen gegenüber zur Last gelegt werden, noch ist sonst ein Grund ersichtlich, warum gerade diese Männer erschossen wurden.

Hier die Namen der Erschossenen:

Bischöflicher Rat Christian Honsig, Stadtpfarrer
Ingenieur Konrad Weigne, Baumeister
Emanuel Lang , Baumeister
Konrad Augustin, Tapeziermeister
Franz Bruna , Trafikant ( Armamputiert)
Franz Howorka Kreisamtsleiter der DAF
Josef Kestler, Bankbeamter
Leopold Mattl, Angestellter der Gestapo
Rudolf Mattl, Polizist
Franz Petschenka, Rechnungsführer der ehm. Gendarmerie
Ferdinand Piskorz, Kaufmann
Johann Lachka, Landwirt
Viktor Politzer, Polizist
Otto Rippl, Kaufmann
Johann Toscher, Polizist
Rudolf Köck, Malermeister
Fanta, Polizist
Roztomily, Arbeiter
Rutschitschka, Beruf unbekannt

weitere ermordete:

Otten   Jerbaschek , Bauer

 

 

Quellen zu diesem Beitrag →

Die Toten von Budinka →