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Hochdorf Vysoká

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Bild aus dem Ortsbeitrag
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  1. 1381Bis 1499

    Eine Urkunde aus dem Jahr 1381 spricht von dem Dorf, „das da haisset zu dem Hohendorf".

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  2. 16361500–1799

    Die Iglauer Stadtgemeinde hatte seitdem die Grundherrschaft (Herrschaft über Land und die davon abhängigen Bauern) über Hochdorf und die Hochdörfer hatten bestimmte Abgaben zu entrichten, so einen Dorfzins zu Michaeli und Georgi (im Jahr 1636 betrug er zu Michaeli und Georgi je 3 Schock 6 Groschen), einen Wiesenzins und bei besonderen Vorfällen eine entsprechend verteilte Kontribution (eine besondere Geld- …

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  3. 19391919–1945

    Hochdorf war eine selbstständige Gemeinde, hatte 1939 neun deutsche Gemeinderäte.

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Ortsgeschichte

Hochdorf

Die ältesten urkundlichen Namen in den Iglauer Stadtbüchern und in der mährischen Landtafel (ein amtliches Verzeichnis von Besitzrechten) lauten Hohendorf. Das Dorf liegt hoch und ist weithin sichtbar. Eine Urkunde aus dem Jahr 1381 spricht von dem Dorf, „das da haisset zu dem Hohendorf". Die ersten Ansiedler werden gesagt haben: wir wohnen in dem hohen Dorf, und die Umwohner werden gesprochen haben: „zu dem hohin Dorfe" ist das oder jenes geschehen. So ist der Name Hohendorf entstanden. Daraus hat sich seit dem 17. Jahrhundert die heutige Form Hochdorf entwickelt.

Im Jahr 1359 wird „Hohendorf" im ältesten Iglauer Stadtbuche genannt und im Jahr 1365 in der mährischen Landtafel. Es erscheint hier ein Jessco de Hohendorf als Grundherr. Er nannte sich nach seinem Hochdorf er Besitze. Im letztgenannten Jahre verkaufte Jessco das Dorf um 180 Schock Groschen an den Iglauer Haindlin (Heindel de Vegpank), der aber den Besitz mit Nikolaus von Ronow teilte. Die Besitzrechte, die Zdenko, der Sohn des Nikolaus von Ronow, an Hochdorf hatte, gingen drei Jahre später (1376) durch Kauf an Jacob von Hohendorf über. Dieser wird in einer deutschen Urkunde des Jahres 1381 „Jacob der Glacz vom Hohendorf" genannt. Er war mit dem Minoritenkloster in Iglau in einen Streit wegen zwei Mark jährlichen Zinses geraten, die Heindel de Vegpank damals „zu einem selgeraet" dem Kloster vermacht hatte. Der Streit endete im genannten Jahre durch einen Vergleich.

Auch diese Familie ist nicht lange in dem Besitze von Hochdorf geblieben, denn bald darauf verfügt der mährische Markgraf Jodok über das Dorf. Sein Kämmerer, der Iglauer Bürger Vinzenz von Iglau, erhielt zuerst den Genuß des Ertrages von Hochdorf und dann im Jahr 1408 Dorf, Gericht und alles Zugehör als erbeigentümliches Lehen (Land oder ein Recht, das ein Herr einem anderen gegen bestimmte Pflichten überließ). Die Urkunde heißt: „Wir Jodocus von gottes gnaden markgraf zu Brandenburg und Mähren thuen durch gegenwertiges jedermänniglichen zu wissen, daß der May er hoff in Hochdorff und Schlössl allda mit all dessen zugehorungen, welche dermahl unser getreulieber Vincentius von Iglau, würklicher camerer besitzet, ihme und seinen nachkomblichen gegenwertigen mit unseren angehengten sigill hiermit schenken und confirmiren. Geben den 5 tag vorm palmsontag, im jähr anno 1408."

Die Tochter des Kämmerers Vinzenz heiratete den Brünner Bürger Johann Heß und brachte Hochdorf in die Ehe mit (Bestätigung durch den Markgrafen Albrecht). Nach dem Tode des Johann erbte sein Sohn Paul das Dorf und König Ladislaus (Posthumus) bestätigte ihm durch eine Urkunde vom 12. Februar 1455 seinen Besitz. Seine Witwe Regina verkaufte das Dorf an den Iglauer Bürger Niklas Rupelsdorfer, welcher aber nur einen Teil des Kaufschillings erlegte. Das übrige blieb Hypothek. Nach dem Tode des Käufers vermählte sich die Witwe Elisabeth mit dem Schulmeister Hanusska. Hochdorf kam jetzt aber durch Kauf an die Stadt Iglau. Es war dies in den Jahren 1479 und 1480.

Die Iglauer Stadtgemeinde hatte seitdem die Grundherrschaft (Herrschaft über Land und die davon abhängigen Bauern) über Hochdorf und die Hochdörfer hatten bestimmte Abgaben zu entrichten, so einen Dorfzins zu Michaeli und Georgi (im Jahr 1636 betrug er zu Michaeli und Georgi je 3 Schock 6 Groschen), einen Wiesenzins und bei besonderen Vorfällen eine entsprechend verteilte Kontribution (eine besondere Geld- oder Sachabgabe, oft zur Versorgung von Truppen). Die Zeit des Dreißigjährigen

Krieges schädigte das Dorf, gegen 13 Untertanen (Menschen, die einer Grundherrschaft oder einem Landesherrn unterstanden) in früherer Zeit waren im Jahr 1630 nur 8. Im Jahr 1668 wurden elf Hochdorfer Bauern gezählt: Pauli Höffer, Martien Zimmermahn, Veith Schneider, Daniel Langk, der Fuchs, Tobiaß Schwartz, Hanß Neupauer, Hanß Kalbßöhrl, Jacob Polß, Pauli Mosk, Martin Brener.

Das Grundbuch vom Jahr 1778 verzeichnet folgende Grundbesitzer:

A. Auf untertänigen Grundstücken: Haus

Nr. 1 Aug. Rinogl 230 M 3/i mß.

Nr. 2 Johann Koch 93 M 9V2 mß.

Nr. 3 Jakob Franz 74 M 2V4 mß.

Nr. 4 Georg Herpes 147 M 153/4 mß.

Nr. 5 Michl Achatzy 70 M 13V2 mß.

Nr. 6 Paul Lang 123 M 5V2 mß.

Nr. 7 Aug. Vinzenz 56 M 4V4 mß.

Nr. 8 Martin Kerpes.

Nr. 9 Georg Lang. Nr, 10 Andreas Schmid 146 M 10 mß.

Nr. 11 Mathes Stutz 127 M 93/4 mß.

Nr. 12 Andreas Fitzenz.

Nr. 13 Hirtenhaus.

Nr. 14 M. Lukschanderl 146 M 6V2 mß.

Nr. 15 Lor. Rinogl 66 M 6V2 mß.

Nr. 16 Georg Schmid 140 M 372 mß.

Nr. 17 Andreas Lang 100 M 7 mß. Gemeinde 26 M 14V4 mß. Zusammen 1550 M 13 mß.

B. Obrigkeitliche Grundstücke: Nr. 17 Andres Lang 2 M 15V4 mß. Körber von Pistau Nr. 12, 4 M2 mß, zusammen 7 M IV4 mß.

Verschiedene Wald-, Wiesen- und Teichgebiete hatte sich die Grundherrschaft vorbehalten.

Von den im Jahr 1778 verzeichneten Namen lassen sich in den Grundbüchern noch weiter zurückverfolgen: Stutz, Neuwirth, Wursche bis 1684, Lang 1662, Rinogl 1693, Kerpes 1716. Von dem ehemaligen, 1408 genannten Meierhof werden die heutigen Hausnamen „Höfer" (Nr. 1) und „Schaffer" (Nr. 6) herstammen. Alte Hochdorfer Namen sind ferner „Paul Preckle" und „steffle fost" 1615, „Tobias Schwartz" 1662.

Das Ortskataster weist 1945 (in Klammern 1924) folgende Eigentumsverhältnisse aus:

Nr. 1 „Höfer" Franz Laschka, 63,00 ha (Franz Laschka, 60,67 ha).

Nr. 2 „Mirtl" Hans Kerpes, 36,00 ha (Paul Kerpes, 33,27 ha).

Nr. 3 „Wicker" Paul Kerpes, 20,00 ha (Paul Kerpes, 10,50 ha).

Nr. 4 „Käser" Josef Rinagl, 39,00 ha (Josef Rinagl, 44,77 ha).

Nr. 5 „Schmiedschneider" Johann Navratil, 21,00 ha (Johann Doubek, 21,60 ha).

Nr. 6 „Schoffer" Martin Achatzi, 26,00 ha (Martin Achatzi, 26,43 ha). Der Name Achatzi wird in Hochdorf 1733 genannt.

Nr. 7 „Weber" Josef Pistauer, 15,00 ha (Johann Pistauer, 15,62 ha).

Nr. 8 „Häusler" Josef Krautschneider, 23,00 ha (Josef Krautschneider, 23,10 ha).

Nr. 9 „Maurerschuster" Johann Eigl, 1,40 ha (Johann Eigl, 1,28 ha).

Nr. 10 „Rombas" Franz Schober, 33,00 ha (Josef Schober, 44,00 ha).

Nr. 11 „Neubauer" Franz Pitzal, 9,28 ha (Johann Friedl, 8,27 ha).

Nr. 12 „Zimmermann" Mathias Böhm, 3,44 ha (Mathias Böhm, 3,28 ha).

Nr. 13 Gemeindehaus.

Nr. 14 „Krummschneider" Katharina Faber, 45,45 ha (Franz Faber, 43,68 ha).

Nr. 15 „Port" Josef Polierer, 24,00 ha (Josef Polierer, 23,00 ha).

Nr. 16 „Letscher" Katharina Reznik, 32,00 ha (Wenzel Reznik, 34,79 ha).

Nr. 17 „Krener" Wenzl Faber, 40,00 ha (Wenzl Faber, 40,80 ha).

Nr. 18 „Schuster" Augustin Toscher, 6,44 ha (Augustin Toscher, 4,80 ha).

Nr. 19 „Schmied" Franz Hromadka, 3,80 ha, Tscheche).

Nr. 20 alte Schule, jetzt Gasthaus, Mathias Böhm, siehe Hs.-

Nr. 12.

Nr. 21 „Binder" Franz Krautschneider, 3,26 ha (Rosina Krautschneider, 3,26 ha).

Nr. 22 Deutsche Volksschule.

Nr. 23 Franz Ripper.

Die „Alte Schule" wurde 1788 erbaut, die neue im Jahr 1906.

Hochdorf war eine selbstständige Gemeinde, hatte 1939 neun deutsche Gemeinderäte. Der Gemeinde selbst gehörten 55,00 ha. Post und Bahnstation war in Iglau. Dagegen gehörte Hochdorf zur Pfarre in Wilenz und die zuständige Gendarmerie war in Wolframs.

Dorfleben um 1900

Menschen und Alltag im Volkskalender von 1899

Bevölkerungsstand: 1890. Weitere Ortsangaben nach dem Kalenderjahrgang 1899.

Der Kalender nennt 21 Häuser und 157 Einwohner. Als Gemeindevorsteher erscheint Martin Koch. Die einklassige Schule unterrichtete Anton Schamann. Pfarre war Willenz; Post- und Telegraphenamt lagen in Iglau. Josef Sigl wird als Gastwirt genannt.

Quelle und zeitliche Einordnung

Die Bevölkerungs- und Religionszahlen beziehen sich laut Vorbemerkung des Kalenders auf die Volkszählung von 1890. Die übrigen Angaben stammen aus dem Jahrgang 1899; soweit die Quelle ein Wahl- oder Gründungsjahr nennt, ist es im Text angegeben. Die genannten Personen bilden kein vollständiges Einwohnerverzeichnis.

Quelle: Deutscher Volkskalender für die Iglauer Sprachinsel, Jahrgang 1899; zur Datierung der Bevölkerungszahlen. Redaktionell zusammengefasst; historische Namensabkürzungen bleiben erhalten.

Bisheriger Websitebeitrag

 

Hochdorf

hochdorfkapelle

Die ältesten urkundlichen Namen in den Iglauer Stadtbüchern und in der mährischen Landtafel lauten Hohendorf. Das Dorf liegt hoch und ist weithin sichtbar. Eine Urkunde aus dem Jahre 1381 spricht von dem Dorfe, ,,das da haisset zu dem Hohendorf". Die ersten Ansiedler werden gesagt haben: wir wohnen in dem hohen Dorfe, und die Umwohner werden gesprochen haben:

,,zu dem hohen Dorfe" ist das oder jenes geschehen. So ist der Name Hohendorf entstanden. Daraus hat sich seit dem 17. Jahrhundert die heutige Form Hochdorf entwickelt.

Im Jahr 1359 wird ,,Hohendorf" im ältesten Iglauer Stadtbuch genannt und im Jahr 1365 in der mährischen Landtafel. Es ist dort ein Jessco de Hohendorf als Grundherr verzeichnet. Er nannte sich nach seinem Hochdorfer Besitz. Im letztgenannten Jahre verkaufte Jessco das Dorf um 180 Schock Groschen an den Iglauer Haindlin (Heindel de Vegpank), der aber den Besitz mit Nikolaus von Ronow teilte. Die Besitzrechte, die Zdenko, der Sohn des Nikolaus von Ronow, an Hochdorf hatte, gingen drei Jahre später (1376) durch Kauf an Jacob von Hohendorf über, Dieser wird in einer deutschen Urkunde des Jahres 1381 ,,Jacob der Glacz vom Hohendorf" genannt. Er war mit dem Minoritenkloster in Iglau in einen Streit wegen zwei Mark jährlichen Zinses geraten, die Heindel de Vegpank seinerzeit ,,zu einem selgeraet" dem Kloster vermacht hatte. Der Streit endete im genannten Jahre durch einen Vergleich.

Auch diese Familie ist nicht lange in dem Besitze von Hochdorf geblieben, denn bald darauf verfügt der mährische Markgraf Jodok über das Dorf. Sein Kämmerer, der Iglauer Bürger Vinzenz von Iglau, erhielt zuerst den Genuß des Ertrages von Hochdorf und dann im Jahr 1408 Dorf, Gericht und alles Zugehör als erbeigentümliches Lehen. In der Urkunde heißt es: ,,Wir Jodocus von gottes gnaden markgraf zu Brandenburg und Mähren thuen durch gegenwertiges jedermänniglichen zu wissen, dass der Mayerhoff in Hochdorff und Schlössl allda mit all dessen zugehorungen, welche dermahl unser getreu lieber Vincentius von Iglau, würklicher camerer besitzet, ihme und seinen nachkomblichen gegenwertigen mit unseren angehengten sigill hiermit schenken und confirmiren. Geben den 5 tag vorm palmsontag, im jahr anno 1408."

Die Tochter des Kämmerers Vinzenz heiratete den Brünner Bürger Johann Heß und brachte Hochdorf in die Ehe mit (Bestätigung durch den Markgrafen Albrecht). Nach dem Tode des Johann erbte sein Sohn Paul das Dorf und König Ladislaus (Posthumus) bestätigte ihm durch eine Urkunde vom 12. Feber 1455 seinen Besitz. Dessen Witwe Regina verkaufte das Dorf an den Iglauer Bürger Niklas Rupelsdorfer, welcher aber nur einen Teil des Kaufschillings erlegte. Das übrige blieb Hypothek. Nach dem Tode des Käufers vermählte sich die Witwe Elisabeth mit dem Schulmeister Hanusska. In den Jahren 1479 und 1480 kam Hochdorf durch Kauf an die Stadt Iglau.

Die Iglauer Stadtgemeinde hatte seitdem die Grundherrschaft über Hochdorf und die Hochdörfer hatten bestimmte Abgaben zu entrichten, so einen Dorfzins zu Michaeli und Georgi (im Jahr 1636 betrug er zu Michaeli und Georgi je 3 Schock 6 Groschen), einen Wiesenzins und bei besonderen Vorfällen eine entsprechend verteilte Kontribution. Die Zeit des Dreißigjährigen

Krieges schädigte das Dorf. Vor dem Krieg waren 13 Bauern verzeichnet, 1630 nur noch acht. Im Jahr 1668 wurden wieder elf Hochdorfer Bauern gezählt: Paul Höffer, Martien Zimmermahn, Veith Schneider, Daniel Langk, der Fuchs, Tobiaß Schwartz, Hanß Neupauer, Hanß Kalbßöhrl, Jacob Polß, Paull Mosk, Martin Brener.

Im Grundbuch vom Jahre 1778 sind folgende Grundbesitzer verzeichnet:

a.) Auf untertänigen Grundstücken: Haus Nr.1 Aug. Rinogl 230 M 3/4 mßNr.2 Johann Koch 93 M 9 1/2 mß. Nr.3 Jakob Franz 74 M 2 1/4 mß,. Nr.4 Georg Kerpes 147 M 15 3/4 mß. Nr.5 Michl Achatzy 70 M 13 1/2 mß. Nr.6 Paul Lang123 M 51/2 mß. Nr.7 Aug. Vinzenz 56 M 41/4 mß. Nr.8 Martin Kerpes. Nr. 9Georg Lang. Nr.10 Andreas Schmid 146 M 10 mß. Nr.11 Mathes Stutz 127 M9 3/4 mß. Nr.12 Andreas Fitzenz. Nr.13 Hirtenhaus. Nr.14 M. Lukschanderl146 M 6 1/2 mß. Nr.15 Lor. Rinogl 66 M 6 1/2 mß. Nr.16 Georg Schmid 140 M31/2 mß. Nr.17 Andreas Lang 100 M 7 mß. Gemeinde 26 M 14 1/4 mß. Zusammen 1550 M 13 mß.

b.) Obrigkeitliche Grundstücke: Nr.17 Andres Lang 2 M 15 1/4 mß. Körber von Pistau Nr.12, 4 M 2 mß, zusammen 7 M 1 1/4 mß.Verschiedene Wald-, Wiesen- und Teichgebiete hatte sich die Grundherrschaft vorbehalten.

Von den im Jahr 1778 verzeichneten Namen lassen sich in den Grundbüchern noch weiter zurückverfolgen: Stutz, Neuwirth, Wursche bis 1684 Lang 1662, Rinogl 1693, Kerpes 1716. Von dem ehemaligen, 1408 genannten Meierhof werden die heutigen Hausnamen ,,Höfer" (Nr.1) und ,,Schaffer (Nr.6) herstammen. Alte Hochdorfer Namen sind ferner ,,Paul Preckle" und ,,steffle fost" 1615 sowie ,,Tobias Schwartz" 1662.

Die ,,Alte Schule" wurde 1788 erbaut, eine neue im Jahr 1906.Hochdorf war eine selbständige Gemeinde, hatte 1939 neun deutsche Gemeinderäte. Der Gemeinde selbst gehörten 55,00 ha. Post und Bahnstation waren in Iglau. Dagegen gehörte Hochdorf zur Pfarre in Wilenz und die zuständige Gendarmerie war in Wolframs.

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