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Hubenov Steindorf

Cesta časem: Hubenov Steindorf

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Mapa jihlavského jazykového ostrova
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  1. 1366Do roku 1499

    Záznam o obci z roku 1366.

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  2. 15991500–1799

    Záznam o obci z roku 1599.

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  3. 18481800–1918

    Záznam o obci z roku 1848.

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  4. 19191919–1945

    Záznam o obci z roku 1919.

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Z knihy Dörferbuch

Steindorf

Die Siedlung besteht aus zwei Ortschaften: Alt- und Neu-Steindorf. Alt-Steindorf ist der ältere Ortsteil. Neu-Steindorf entstand 1777 aus dem Schwammenhof (tschech. Hubenov). Schon 1366 wird in einer lateinischen Urkunde das Dorf „Steindorf" in dieser deutschen Bezeichnung genannt. Es war im Seelauer Herrschaftsgebiet und kam wie dieses an das Geschlecht der Trczka. Christof Jaroslaus von Trczka überließ Steindorf und den Schwammenhof für eine Schuld an Albrecht Miedicz von Ratiborzicz, Dieser verkaufte beide im Jahr 1599 um 600 Schock böhmischer Groschen an die Stadtgemeinde Iglau, der die Grundherrschaft bis 1848 zustand.

Im Jahr 1554 waren in Steindorf, das tschechisch Hladow genannt wurde, vier Bauern (Sstorck, Hanßl, Jakub, Steffi). Zu Beginn des 17. Jahrhunderts waren neun „Untertanen", im Jahr 1630 nur zwei „Untertanen", 1636 Standorf f ödt und 1650 wird „Standorff" wieder „gantz öetth" bezeichnet. Neue Bauern kommen. 1654 werden aufgezählt: „Sserer, Feldtgraff, Nowosat, Ssimkowsky, Kroboldt, Heisl, Hyble." 1675: „Hlawaczek, Kauth, Newfinger, Müller". Die anderen drei waren öd. 1766: „Greger Stutz, Mathes Stutz, Wenzl Melcher, Wenzl Müller, Josef Neubauer."

Als der Schwammenhof 1777 aufgelöst wurde, erwarben Gründe: Johann Georg (

Nr. 1), Martin Polierer (

Nr. 10), Jakob Müller (

Nr. 11), Martin Braterschowsky (

Nr. 12), Andreas Huckauf (

Nr. 13), Paul Plott (

Nr. 14), Wenzl Steffel (

Nr. 15); im Jahre 1848 waren diese in den Händen von Josef Neuwirth (

Nr. 1), Mathias Polierer (

Nr. 10), Mathias Schramel (

Nr. 11), Mathias Wopalensky (

Nr. 12), Johann Stracke (

Nr. 13), Ignaz Graf (

Nr. 14) und Laurenz Nowak (

Nr. 15).

In den Hausnamen erhielten sich die alten Namen Stutz (

Nr. 8), Melcher (

Nr. 3), Polierer (

Nr. 10), Schimka (

Nr. 6 nach einem 1615 genannten Hans Schimkho).

1884 wurde eine deutsche Schule erbaut. Auch die Jesauer gingen bis 1901 nach Steindorf in die Schule. 1919 wurde die deutsche Schule in eine tschechsiche umgewandelt.

Über die Eigentumsverhältnisse im Jahr 1945 sind von der Gemeinde Steindorf keine Unterlagen vorhanden.

Dorfleben um 1900

Menschen und Alltag im Volkskalender von 1899

Bevölkerungsstand: 1890. Weitere Ortsangaben nach dem Kalenderjahrgang 1899.

Alt- und Neu-Steindorf werden mit 21 Häusern und 138 Einwohnern verzeichnet. Die Gemeindevertretung ist auf 1897 datiert; als Gemeindevorsteher erscheint Wenzel Eigl aus Jesau. Die einklassige Schule leitete Emanuel Markus. Die 1897 gegründete Ortsgruppe des Deutschen Schulvereins nennt Johann Polierer aus Neu-Steindorf als Obmann. Postbote Joh. Dvořak verband den Ort mit Iglau.

Quelle und zeitliche Einordnung

Die Bevölkerungs- und Religionszahlen beziehen sich laut Vorbemerkung des Kalenders auf die Volkszählung von 1890. Die übrigen Angaben stammen aus dem Jahrgang 1899; soweit die Quelle ein Wahl- oder Gründungsjahr nennt, ist es im Text angegeben. Die genannten Personen bilden kein vollständiges Einwohnerverzeichnis.

Quelle: Deutscher Volkskalender für die Iglauer Sprachinsel, Jahrgang 1899; zur Datierung der Bevölkerungszahlen. Redaktionell zusammengefasst; historische Namensabkürzungen bleiben erhalten.

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Steindorf

 

 

Die Siedlung besteht aus zwei Ortschaften: Alt- und Neu-Steindorf. Alt-Steindorf ist der ältere Ortsteil. Neu-Steindorf entstand 1777 aus dem Schwammenhof (tschechisch Hubenov). Schon 1366 wird in einer lateinischen Urkunde das Dorf ,,Steindorf" in dieser deutschen Bezeichnung genannt. Es war im Seelauer Herrschaftsgebiet und kam wie dieses an das Geschlecht der Trczka. Christof Jaroslaus von Trczka überließ Steindorf und den Schwammenhof für eine Schuld an Albrecht Miedicz von Ratiborzicz. Dieser verkaufte beide im Jahr 1599 um 600 Schock böhmischer Groschen an die Stadtgemeinde Iglau, der die Grundherrschaft bis 1848 zustand.

Im Jahr 1554 waren in Steindorf, das tschechisch Hladow genannt wurde, vier Bauern (Sstorck, Hanßl, Jakub, Steffl). Zu Beginn des 17. Jahrhunderts waren neun ,,Untertanen", im Jahr 1630 nur zwei ,,Untertanen", 1636 Standorff ödt und 1650 wird ,,Standorff" wieder ,,gantz öetth" bezeichnet. Neue Bauern kommen. 1654 werden aufgezählt: ,,Sserer, Feldtgraff, Nowosat, Ssimkowsky, Kroboldt, Heisl, Hyble." 1675: ,,Hlawaczek, Kauth, Newfinger, Müller". Die anderen drei waren öd. 1766: ,,Greger Stutz, Mathes Stutz, Wenzl Melcher, Wenzl Müller, Josef Neubauer."

Als der Schwammenhof 1777 aufgelöst wurde, erwarben Gründe: Johann Georg (Nr.1), Martin Polierer (Nr.10), Jakob Müller (Nr.11), Martin Braterschowsky (Nr.12), Andreas Huckauf (Nr.13), Paul Plott (Nr.14), Wenzl Steffel (Nr.15);

im Jahr 1848 waren diese in den Händen von Josef Neuwirth (Nr.1),Mathias Polierer (Nr. 10), Mathias Schramel (Nr. 11), Mathias Wopalensky (Nr.12), Johann Stracke (Nr.13), Ignaz Graf (Nr.14) und Laurenz Nowak (Nr.15).

In den Hausnamen erhielten sich die alten Namen Stutz (Nr.8), Melcher (Nr.3), Polierer (Nr. 10), Schimka (Nr.6 nach einem 1615 genannten Hans Schimkho).

1884 wurde eine deutsche Schule erbaut. Auch die Jesauer gingen bis 1901 nach Steindorf in die Schule. 1919 wurde die deutsche Schule in eine tschechische umgewandelt.

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