Rotenkreuz ist die Ansiedlung beim roten Kreuz. Schon im Jahr 1604 kommt der Flurname „beim Rotten Kreutz" vor. Im Jahr 1785 stand ein Kreuz allein hier. Später entstanden kleine Anwesen, zum Teil auf herrschaftlichem Grunde. Mehrere erwarben Ackerboden auf Schrittenzer Grund. Die Entwicklung der Glasindustrie im nahen Antoniental hat die Geschicke der Ortschaft vielfach bedingt.
Im Gemeindekataster von 1945 (von 1924 in Klammern) sind folgende Eigentümer verzeichnet:
Nr. 2 Tschechische Schule.
Nr. 25 Franz Tomschi, 1,00 ha.
Nr. 28 „Langpaul" Josef Kreuz, 21,00 ha (Josef Kreuz, 23,17 ha). Bis 1882 Einkehrgasthaus.
Nr. 56 „Umshaus" Alois Moravec, 1,51 ha (Alois Moravec, 1,51 ha).
Nr. 57 a „Wachtl" Augustin Dürrer, 2,59 ha (Augustin Dürrer, 2,59 ha).
Nr. 57 b „Fitz" (Ant. Kral, 3,16 ha).
Nr. 58 „Hons" Franz Hölzl, 8,00 ha (Franz Hölzl, 5,95 ha).
Nr. 60 a „Aprent" (Schindler & Co.).
Nr. 60 b „Aprent" (Franz Ruhr, 1,49 ha). Beide
Nr. 60 waren bis etwa 1870 eine Glasschleiferei.
Nr. 62 „Beim Tschoschn" Florian Tomendal, 0,35 ha (Florian Tomendal,0,13ha).
Nr. 63 „Bartl" (Anton Fischer, 4,44 ha).
Nr. 69 „Hanzendörfer" Johann Schima, 4,05 ha (Johann Schima, 4,05 ha).
Nr. 70 „Michelfeit" Johann Schimko, 3,00 ha (Johann Michelfeit, 2,48 ha).
Nr. 74 „Stummer" Anna Wendl, 0,75 ha (Wenzl Wendl, 0,74 ha).
Nr. 75 (Johann Dana, 1,02 ha).
Nr. 76 „Streichsbier-Häusl" gehört zu Hs.-
Nr. 28.
Nr. 77 „Beim Bäckn" (Franz Znojemsky).
Nr. 78 (Marie Fischer, 0,09 ha).
Nr. 78 b „Schindler" (Fr. Jaros, 0,67 ha).
Nr. 79 „Wlcek" (Rudolf Ritter, 2,68 ha).
Nr. 80 „Veitl" (Johann Hölzl, 8,99 ha).
Nr. 89 „Lorz" Anton Wondrak, 10,00 ha (Anton Wondrak, 8,55 ha). Früher Bäckerei, später Gasthaus.
Nr. 98 „Umshaus" (Theresia Cerny).
Nr. 102 „Wirtshaus" Franz Klement, neues Gasthaus, seit 1912 (Johann Wondrak).
Nr. 11 (Otto Orany).
Nr. 114 und 115 (Wohnhäuser der Fa. Schindler & Co.).
Nr. 116 (Karl Pleschinger).
Nr. 129 Johann Hölzl, 3,00 ha.
Rotenkreuz ist ein Ortsteil von Schrittenz. Die Schule war im Ort, die Pfarre in Schrittenz, auch die nächste Bahnstation war in Schrittenz (G-Polna- Stecken) und die zuständige Gendarmerie in Deutsch-Schützendorf.
