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Malý Studnice Klein-Studnitz

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  1. 1426Do roku 1499

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  2. 15901500–1799

    Záznam o obci z roku 1590.

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  3. 19091800–1918

    Záznam o obci z roku 1909.

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  4. 19201919–1945

    Záznam o obci z roku 1920.

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Z knihy Dörferbuch

Klein-Studnitz

Klein-Studnitz gehörte seit alter Zeit zu den Iglauer Stadtgründen. Es wurde „Studnitz" im 14. und 15. Jahrhundert genannt, dann im 17. Jahrhundert „Klein Studniz, Klein studnitz, Khlan stutnitz, Klein Studnitz, Klein Stutnitz" und seitdem meist „Klein-Studnitz". Das Beiwort diente zur Unterscheidung von einem anderen, vielleicht Hochstudnitz.

Früh soll hier Bergbau betrieben worden sein, es war aber eine bäuerliche Siedlung. Seit dem Jahr 1426 lassen sich elf Bauernanwesen verfolgen. Sie hatten im genannten Jahre folgende Besitzer: Niki Newpawer (w=u), Dyetl, Martin Judicis de peranow (Martin, der Sohn des Richters von Beranau), Leb, Hannus de paranow, Hensl Castner, Hensl Gibl, Franz leb, Hanus Wolf f, Fridl Geisler, Hanus Schaffer. Im Jahr 1483 waren es: Waczek, Hewsler, Pawles Sun (Sohn), Jann, Matieg, Mertl Leb, Nicl, Janka, Mathes Francz, Matieg, Mathes Francz. Um 1590 waren: Wondra, Hebrl, Kubiczek, Matl Risling, Math. Kostner, Wolf, Jacob Politzer, Valtan, Matl Francz, Greger Drescher, Steffi. 1596: Mattl Neupauer, Veit Goßler, Kubicziekh, Michl von der Dürr, Mattl Schipensamen, Hans Pauser, Wentz Wolff, Thoma Walenczko, Lorentz Czepane, Gregor Zimmermann, Steffi.

Im Jahr 1616: Mattl Neubauer, Veit, Kubiczek, Mich! von der Dier, Matl Schipensamen, Hanß Pauser, Wentz Wolff, Thoma Wolentschko, Lorentz Tschopane, Gregor Zimmermann, Stefl. 1630 waren nur neun Untertanen. Sie gaben Zins und Zehentgeld an den Iglauer Pfarrhof. Im Jahr 1668 waren: Der Neupauer, Mathes Kalßöhrel, Andreß Zach, Jacob Neu Wirth, Die Witfraw, Lorenz Model, Paul Lorentz, Mathes Wallensky, Hans Oblath, Mathes Nobel.

Im Jahr 1778 waren 10 Bauern:

Nr. 1 Georg Neubauer 231 M.

Nr. 2 Philipp Wursak 166 M *U mß.

Nr. 3 Josef Neubauer 220 M 83/t mß.

Nr. 4 Georg Neubauer 146 M 8V2 mß.

Nr. 5 Georg Paußer 148 M 14V4 mß.

Nr. 6 Paul Oberrenner 151 M 12V4 mß.

Nr. 7 Hirtenhaus.

Nr. 8 Mathes Stutz 96 M IOV2 mß.

Nr. 9 Josef Neubauer 256 M 9 mß.

Nr. 10 Philipp Oberrenner 182 M 151/4 mß.

Nr. 11 Johann Miksche 132 M 9 mß.

Nr. 12 Peter Buchwald.

Nr. 13 Mathes Wursak.

Nr. 14 Martin Neubauer. Die Gemeinde 39 M 3/4 mß. Außer diesen Eigentumsgrundstücken waren noch 29 M 8V2 mß obrigkeitlicher Grund, der an die zwei Waldhauser Zeizinger (11 M 6 mß) und Seemann (11 M 113/4 mß) und den Iglauer Josef Eiedl gekommen war. Die Gesamtfläche betrug 1802 M 8V2 mß und überdies hatte sich die Obrigkeit einen Teich vorbehalten.

Das Gemeindekataster weist 1945 (in Klammern 1924) folgende Besitzverhältnisse aus:

Nr. 1 „Neubauer" Franz Czermak, 37,00 ha (Franz Czermak, 39,40 ha).

Nr. 2 „Wrsak" Josef Ripper, 20,00 ha (Josef Ripper, 37,00 ha).

Nr. 3 „Zach" Josef Pauser, 37,00 ha (Matthias Schuhaj, 46,00 ha).

Nr. 4 „Neuwirth" Paul Pauser, 46,00 ha (Josef Pauser, 40,00 ha).

Nr. 5 „Pauser" Rosina Pauser, 40,00 ha (Johann Pauser, 40,00 ha).

Nr. 6 „Motel" Josef Wondrak, 34,00 ha (Josef Wondrak, 37,00 ha).

Nr. 7 Gemeindehaus.

Nr. 8 „Hable" Mathias Zodl, 22,00 ha (Mathias Zodl, 23,00 ha).

Nr. 9 „Walentschka" (Johann Wondrak, 49,00 ha).

Nr. 10 „Molzmoler" Josef Pauser, 38,00 ha (Josef Pauser, 40,00 ha).

Nr. 11 „Nobl" (Frantisek Urbanek, 7,00 ha, Tscheche).

Nr. 12 „Schmiede" gehört zu Hs.

Nr. 11.

Nr. 13 „Singer" (Jan Urbanek, 4,40 ha, Tscheche).

Nr. 14 „Niki" (Josef Böhm, 1,00 ha).

Nr. 15 „Lorz" (J. Neubauer, 5,20 ha).

Nr. 17 und 18 abgebrochen.

Nr. 19 „Schenk" Anton Ripper, 28,00 ha (Anton Ripper, 25,00 ha).

Nr. 20 gehört zu Hs.

Nr. 1.

Nr. 21 Schulhaus.

Nr. 26 Franz Hable, 0,40 ha.

Im Gemeindebesitz waren 15,20 ha. Manche Hausnamen gehen sehr weit zurück, so „Neubauer" bis 1426 und 1596, „Pauser, Walentschka" bis 1596 und „Zach, Motl, Nobl" bis 1668. „Lorz" ist wohl auf den bereits genannten Lorenz zurückzuführen.

Die Gemarkung Klein Studnitz hat eine Fläche von 453 ha. Die Ortschaft war bis 1920 ein Teil der Gemeinde Gossau, seitdem ein Ortsteil von der benachbarten tschechischen Gemeinde Puklitz. Klein-Studnitz wurde 1940 wieder ein Ortsteil der pol. Gemeinde Gossau. Am 26. August 1791 wurde die erste deutsche Volksschule eröffnet. 1860 ist sie wegen Baufälligkeit geschlossen worden. 1909 wurde eine neue Schule erbaut, im Februar 1921 geschlossen und die deutsche Schuljugend nach Gossau eingeschult. 1941 war der Schulunterricht wieder im Ort. Die Pfarre, Post und Bahnstation waren in Iglau, die zuständige Gendarmerie in Wiese.

Dorfleben um 1900

Menschen und Alltag im Volkskalender von 1899

Bevölkerungsstand: 1890. Weitere Ortsangaben nach dem Kalenderjahrgang 1899.

Unter „Klein-Studniz“ nennt der Kalender 16 Häuser und 135 Einwohner. Der Ort gehörte zu Gossau und besuchte dessen Schule. Pfarre, Post- und Telegraphenamt lagen in Iglau, der Gendarmerieposten in Wiese.

Quelle und zeitliche Einordnung

Die Bevölkerungs- und Religionszahlen beziehen sich laut Vorbemerkung des Kalenders auf die Volkszählung von 1890. Die übrigen Angaben stammen aus dem Jahrgang 1899; soweit die Quelle ein Wahl- oder Gründungsjahr nennt, ist es im Text angegeben. Die genannten Personen bilden kein vollständiges Einwohnerverzeichnis.

Quelle: Deutscher Volkskalender für die Iglauer Sprachinsel, Jahrgang 1899; zur Datierung der Bevölkerungszahlen. Redaktionell zusammengefasst; historische Namensabkürzungen bleiben erhalten.

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KIein-Studnitz

Klein Studnitz

Klein-Studnitz gehörte seit alter Zeit zu den Iglauer Stadtgründen. Es wurde ,,Studnitz' im 14. und 15. Jahrhundert genannt, dann im 17. Jahrhundert ,Klein Studtiiz, Klein studnitz, Khlan stutnitz, Klein Studnitz, Klein Stutnitz" und seitdem zumeist ,"Klein-Studnitz". Das Beiwort diente zur Unterscheidung von einem anderen, vielleicht Hochstudnitz.

Früh soll hier Bergbau betrieben worden sein, Klein Studnitz war aber immer eine bäuerliche Siedlung. Seit dem Jahre 1426 lassen sich elf Bauernanwesen verfolgen. Sie hatten im genannten Jahre folgende Besitzer: Nikl Newpawer (w=u), Dyetl, Martin Judicis de peranow (Martin, der Sohn des Richters von Beranau), Leb, Hannus de paranow, Hensl Castner, Hensl Gibl, Franz leb, Hanus Wolff, Fridl Geisler sowie Hanus Schaffer.
Im Jahr 1483 waren es: Waczek, Hewsler, Pawles Sun (Sohn), Jann, Matieg, Mertl Leb, Nicl, Janka, Mathes Francz und Matieg.
Um 1590 warenan Tributpflichtigen Bauern: Wondra, Hebrl, Kubiczek, Matl Risling, Mathäus Kostner, Wolf, Jacob Politzer, Valtan, Matl Francz, Greger Drescher und Steffl.1596: Mattl Neupauer, Veit Goßler, Kubicziekh, Michl von der Dürr, Mattl,Schipensamen, Hans Pauser, Wentz Wolff, Thoma Walenczko, Lorentz Czepane, Gregor Zimmermann, Stefl.
Im Jahr 1616 gab es an bäuerlichen Anwesen: Mattl Neubauer, Veit, Kubiczek, Michl von der Dier, Matl Schipensamen, Hanß Pauser, Wentz Wolff, Thoma Wolentschko, Lorentz Tschopane, Gregor Zimmermann und der Stefl.
1630 werden nur noch neun Untertanen genannt. Sie gaben Zins und Zehentgeld an den Iglauer Pfarrhof. Im Jahr 1668 waren es wieder 10 Bauern: Neupauer, Mathes Kalßöhrel, Andreß Zach, Jacob Neü Wirth, Die Witfraw ( eine Witwe), Lorenz Model, Paul Lorentz, Mathes Wallensky, Hans Oblath, und Mathes Nobel.

Auch im Jahr 1778 wurden 10 Bauern genannt : Nr.1 Georg Neubauer 231 M. Nr.2 Philipp Wursak 166 M 174 mß. Nr.3 Josef Neubauer 220 M 8 3/4 mß. Nr.4 Georg Neubauer 146 M 8 1/2 mß. Nr.5 Georg Paußer 148 M 14 1/4 mß. Nr.6 Paul Oberrenner 151 M 12 1/4 mß. Nr.7 Hirtenhaus. Nr.8 Mathes Stutz 96 M 10 1/2 mß. Nr.9 Josef Neubauer 256 M 9 mß. Nr.10 Philipp Oberrenner 182 M 15 1/4 mß, Nr.11 Johann Miksche 132 M 9 mß. Nr.12 Peter Buchwald. Nr.13 Mathes Wursak. Nr.14 Martin Neubauer. Die Gemeinde besaß 39 M 31/4 mßl, Außer diesen Eigentumsgrundstücken waren noch 29 M 81/2 mß obrigkeitlicher Grund, der an die zwei Waldhauser Zeizinger (11 M 6 mß) und Seemann (11 M 11 3/4 mß) und den Iglauer Josef Riedl gekommen war. Die Gesamtfläche betrug 1802 N 81/2 mß und überdies hatte sich die Obrigkeit einen Teich vorbehalten.

Das Gemeindekataster weist 1945 (in Klammern 1924) folgende Besitzverhältnisse aus." Nr, 1 ,,Neubauer" Franz Czermak, 37,00 ha (Franz Czerrnak,39,40 ha). Nr.2 ,,Wrsak" Josef Ripper, 20,00 ha (Josef Ripper, 37,00 ha). Nr.3 ,,Zach" Josef Pauser, 37,00 ha (Matthias Schuhaj, 46,00 ha). Nr.4 ,,Neuwirth" Paul Pauser, 46,00 ha (Josef Pauser, 40,00 ha). Nr.5 ,,Pauser" Rosina Pauser, 40,00 ha (Johann Pauser, 40,00 ha). Nr.6 ,,Motel" Josef Wondrak, 34,00 ha (Josef Wondrak, 37,00 ha). Nr. 7 Gerneindehaus. Nr.8 ,,Hable" Mathias Zodl, 22,00 ha (Mathias Zodl, 23,00 ha). Nr. 9 ,,Walentschka" (Johann Wondrak, 49,00 ha). Nr.10 ,,Molzmoler" Josef Pauser, 38,00 ha (Josef Pauser, 40,00 ha). Nr.11 ,,Nobl" (Frantisek Urbanek, 7,00 ha, Tscheche). Nr.12 ,,Schmiede" ge hört zu Hs.Nr. 11. Nr. 13 ,,Singer" (Jan Urbanek, 4,40 ha, Tscheche). Nr.14 ,,Nikl" (Josef Böhm, 1,00 ha). Nr. 15 ,,Lorz" (J. Neubauer, 5,20 ha). Nr. 17 und 18 abgebrochen. Nr.19 ,,Schenk" Anton Ripper, 28,00 ha (Anton Ripper, 25,00 ha). Nr. 20 gehört zu Hs.Nr. 1. Nr. 21 ist das Schulhaus. Nr. 26 Franz Hable 0,40 ha.

Im Gemeindebesitz waren 15,20 ha. Manche Hausnamen gehen sehr weit zurück, so ,,Neubauer" bis 1426 und 1596, ,,Pauser, Walentschka' bis 1596 und ,,Zach, Motl, NobI" bis 1668. ,,Lorz" ist wohl auf den bereits genannten Lorenz zurückzuführen. Die Gemarkung Klein Studnitz hat eine Fläche von 453 ha. Die Ortschaft war bis 1920 ein Teil der Gemeinde Gossau, danach ein Ortsteil von der benachbarten tschechischen Gemeinde Puklitz. Klein-Studnitz wurde 1940 wieder ein Ortsteil der politischen Gemeinde Gossau. Am 26. August 1791 wurde die erste deutsche Volksschule eröffnet. 1860 ist sie wegen Baufälligkeit geschlossen worden. 1909 wurde eine neue Schule erbaut, im Februar 1921 geschlossen und die deutsche Schuljugend wurde nach Gossau eingeschult. 1941 war der Schulunterricht wieder im Ort. Die Pfarre, Post und Bahnstation waren in Iglau, die zuständige Gendarmerie in Wiese.

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