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Pozovice Bosowitz

Cesta časem: Pozovice Bosowitz

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  1. 1482Do roku 1499

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  2. 17871500–1799

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  3. 18001800–1918

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  4. 19391919–1945

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Z knihy Dörferbuch

Bosowitz

Die Abdachungen des Hochberges (625) und der Steckner Waldkuppe sowie des Steinhügels (513) gleiten zu einer Mulde, in die kleine Rinnsale Wasser führen, das durch Dämme zu Dorfteichen gespannt wird. Um sie stehen die Gehöfte und Häuser von Bosowitz, das jetzt 41 Hausnummern hat, gegen 27 im Jahr 1787 und eine Fläche von 496 Hektar innerhalb seiner Gemeindegrenzen umfasst.

Zur Geschichte des Dorfes sind bisher nur wenige Quellen ausgewertet. Der Name dürfte auf einen alten Personennamen Bos zurückgehen, wie er in Urkunden des 12. und 13. Jahrhunderts vorkommt. Schon in alter deutscher Zeit gab es den Namen Boso und Puzzo. Auch das Slawische hat diesen Personennamen. 1482 wird der Richter von „pozwicz" und ein „Tibolt von poswicz in den Iglauer Stadtbüchern erwähnt. Im 17. Jahrhundert wurde der Ort Bosowitz und Puzewitz geheißen.

Zum Dorf gehörten ein Meierhof und elf Bauernhöfe. Sie gehörte im 18. Jahrhundert zum Gute Smilau, hatte daher damals den Grafen von Sinzendorf zum Grundherrn und danach, wie die ganze Schrittenzer Herrschaft, der es seit der Eingliederung Smilaus zugehörte, die Freiherren von Palm. Um 1800 wurde der Meierhof an Bauern gegen Erbzins aufgeteilt. Der Hof stand an der Stelle des jetzigen Hauses Nr. 33 („Neuhäusl"), das Herrenhaus (nach der Dorfüberlieferung) dort, wo heute Nr. 39 ist. Bei Haus Nr. 39 liegen zwei Hausnummern unter einem Dach; einige Stufen führen hinauf.

Auch die Hausnamen „Schaffer" und „Altschaffer" erinnern noch an die Zeit der Hofwirtschaft.

Die Besitzverteilung von 1945 (1924 in Klammern) ist folgende:

Nr. 1 „Kubo" Franz Röhrich, 4,00 ha (Franz Röhrich, 3,05 ha).

Nr. 2 „Altschaffer" gehört zu Hs.-

Nr. 26.

Nr. 3 „Bauernschmied" Franziska Tondl, 11,58 ha (Josef Tondl, 9,52 ha).

Nr. 4 „Wächter" Anton Wister, 1,70 ha (Mathias Wister, 1,70 ha).

Nr. 5 „Jokl" Anton Neubauer, 12,00 ha (Anton Neubauer, 8,53 ha).

Nr. 6 „Grödls Häusler" Franz Neubauer, 5,00 ha (Johann Duba, 3,00 ha).

Nr. 7 „Eberschuster" Karl Niederle, 5,33 ha (Anton Kuttelwascher, 5,40 ha).

Nr. 8 „Mata" Josef Neubauer, 3,14 ha (Josef Neubauer, 3,14 ha)

Nr. 9 „Böhmisch-Weber" Rudolf Niederle, 0,96 ha (Anna Niederle, 0,98 ha).

Nr. 10 „Luksch" Johann Suchy, 9,74 ha (Johann Suchy, 9,74 ha).

Nr. 11 „Stübler" Franz Schindler, 2,53 ha (Mathias Schindler, 2,53 ha).

Nr. 12 „Zimmermann" Anton Brußmann, 2,00 ha (Mathias Brußmann, 2,00 ha).

Nr. 13 „Hons" Josef Koschak, 9,88 ha (Johann Koschak, 8,88 ha).

Nr. 14 „Kospa" Wenzl Tondl, 35,56 ha (Wenzl Tondl, 35,56 ha).

Nr. 15 „Schindlers-Stübler" Karl Zelenka (Josef Schindler),

Nr. 16 „Schindler" Josef Schindler, 33,50 ha (Josef Schindler, 34,11 ha).

Nr. 17 „Weber" Marie Hirluksch, 52,37 ha (Josef Hirluksch, 52,37 ha).

Nr. 18 „Hanas" Johann Altrichter, 4,33 ha (Johann Altrichter, 4,33 ha).

Nr. 19 „Kölbl" Josef Lipschik, 9,09 ha (Josef Lipschik, 11, 20 ha).

Nr. 20 „Grödl" Anton Altrichter, 47,00 ha (Anton Altrichter, 47,00 ha).

Nr. 21 „Wenznauer" Wenzl Czepl, 18,75 ha (Wenzl Czepl, 18,97 ha).

Nr. 22 „Fischer" Franz Hintenaus, 29,56 ha (Anton Hintenaus, 29,56 ha).

Nr. 23 „Jöckl" Anton Neubauer, 27,39 ha (Anton Neubauer, 27,13 ha).

Nr. 24 „Matias" (Wenzl Tauschek, 2,72 ha, Tscheche).

Nr. 25 „Bartl" Josef Hintenaus, 29,29 ha (Andreas Hintenaus, 30,00 ha).

Nr. 26 „Lowotsch" Franz Hintenaus, 49,78 ha (Franz Hintenaus, 49,39 ha).

Nr. 27 „Dürrhäusla" Anton Altrichter, 11,90 ha (Anton Altrichter, 11,90 ha).

Nr. 28 „beim Trafikanten" Franz Mach.

Nr. 29 „Nähschuster" Franz Hintenaus, 5,00 ha (Josef Hintenaus, 4,92 ha).

Nr. 30 „Wagner" Josef Brosch, 1,70 ha (Josef Brosch, 1,70 ha).

Nr. 31 „Bruckenhäusler" Josef Körber, 2,42 ha (Johann Körber, 2,42 ha).

Nr. 32 „Tias" Johann Kaspar, 11,00 ha (Johann Kaspar, 11,00 ha).

Nr. 33 „Neuhäusler" Josef Suchy, 10,50 ha (Josef Suchy, 9,26 ha).

Nr. 34 „Schaffer" Anton Hanauer, 17,50 ha (Anton Hanauer, 17,36 ha).

Nr. 35 „Schuster" Gemeindehaus (Gemeindebesitz 37,80 ha).

Nr. 36 „Kronawit- Weber" (Alois Fikar, 9,40 ha, Tscheche).

Nr. 37 „Schmied" Josef Fuit, 4,76 ha (Martin Fuit, 4,40 ha).

Nr. 38 „Binder" Anton Mach, 2,00 ha (Johann Mach, 3,30 ha).

Nr. 39 „Hofschneider" Josef Bärtl, 5,80 ha (Anton Musil, 5,80 ha).

Nr. 40 „Schuster" Josef Tastl, 3,96 ha (Josef Tastl, 3,96 ha).

Nr. 41 Schule, diese besteht seit dem 1. Mai 1889 und hatte von dieser Zeit bis 1924 den Schulleiter Karl Aprent.

Nr. 42 gehört zu Hs.-

Nr. 17.

Nr. 43 „Kaufmann" Wenzl Hintenaus, 1,16 ha.

Nr. 44 „Machwenzl" Wenzl Mach.

Nr. 45 „Brechenhäusler" Anton Altrichter.

Bosowitz war eine selbstständige Gemeinde, 1939 mit sechs deutschen und drei tschechischen Gemeinderäten (nicht belegte Angaben). Die Schule ist im Ort, die Pfarre in Schlappenz, die Post in Stecken, die Bahnstation in Bergersdorf und die zuständige Gendarmerie in Deutsch-Schützendorf.

Dorfleben um 1900

Menschen und Alltag im Volkskalender von 1899

Bevölkerungsstand: 1890. Weitere Ortsangaben nach dem Kalenderjahrgang 1899.

Unter der Schreibweise „Bosowitz“ nennt der Kalender 41 Häuser und 265 Einwohner. Gemeindevorsteher war laut Verzeichnis Josef Schindler. Die einklassige Schule leitete Karl Aprent. Genannt werden außerdem die freiwillige Feuerwehr und das Gasthaus Anton Altrichter. Der Ort gehörte zum gemeinsamen Spar- und Darlehenskassenverein mit Bergersdorf, Deutsch-Neuhof und Unter-Weschnitz.

Quelle und zeitliche Einordnung

Die Bevölkerungs- und Religionszahlen beziehen sich laut Vorbemerkung des Kalenders auf die Volkszählung von 1890. Die übrigen Angaben stammen aus dem Jahrgang 1899; soweit die Quelle ein Wahl- oder Gründungsjahr nennt, ist es im Text angegeben. Die genannten Personen bilden kein vollständiges Einwohnerverzeichnis.

Quelle: Deutscher Volkskalender für die Iglauer Sprachinsel, Jahrgang 1899; zur Datierung der Bevölkerungszahlen. Redaktionell zusammengefasst; historische Namensabkürzungen bleiben erhalten.

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Bosowitz

bosowitz Die Abdachungen des Hochberges (625) und der Steckner Waldkuppe sowie des Steinhügels (513) gleiten zu einer Mulde, in die kleine Rinnsale Wasser führen, das durch Dämme zu Dorfteichen gespannt wird. Um sie stehen die Gehöfte und Häuser von Bosowitz, welches 1945 über 41 Hausnummern verfügte, gegenüber 27 aus dem Jahre 1787 und eine Fläche von 496 Hektar innerhalb seiner Gemeindegrenzen umfaßt.Zur Geschichte des Dorfes sind bisher nur wenige Quellen ausgewertet. Der Name dürfte auf einen alten Personennamen Bos zurückgehen, wie er in Urkunden des 12. und 13. Jahrhunderts vorkommt. Schon in alter deutscher Zeit gab es den Namen Boso und Puzzo. Auch das Slawische kennt diesen Namen.
1482 wird der Richter von ,,pozwicz" und ein ,,Tibolt von poswicz in den Iglauer Stadtbüchern erwähnt.
Im 17. Jahrhundert wurde der Ort Bosowitz und Puzewitz geheißen.

Zum Dorf gehörten ein Meierhof und elf Bauernhöfe. Sie gehörte im18. Jahrhundert zum Gut Smilau, hatte daher damals den Grafen von Sinzendorf zum Grundherrn und danach, wie die ganze Schrittenzer Herrschaft, zu der es seit der Eingliederung Smilaus gehörte, die Freiherren von Palm.

Bosowitzer kapelleUm 1800 wurde der Meierhof an Bauern gegen Erbzinns aufgeteilt. Der Hof soll nach Dorfüberlieferungen an der Stelle des Hauses Nr.33 Hausname "Neuhäusl" und das Herrenhaus dort, wo 1945 das Haus Nr.39 Hausname "Hofschneider" gestanden sein. Hier sind jetzt zwei Nummern unter einem Dache und einige Stufen führen hinauf, was sonst bei keinem Haus im Dorfe vorkam. Auch die Hausnamen "Schaffer" und "Altschaffer" erinnern noch an die Zeit der Hofwirtschaft.

Bosowitz war eine selbständige Gemeinde, 1939 mit sechs deutschen und drei tschechischen Gemeinderäten (diese Angabe ist nicht belegt.)
In Nr.21 ,Hausname "Wenznauer" wohnte auch ein Zweig unserer Familie, Wenzl Czepl mit den Kindern Anton und Theresia Czepl, meines Wissens nach leben die Nachkommen in Rostock. Die Schule war im Dorf, die Pfarre in Schlappenz, die Post in Stecken, die Bahnstation in Bergerdorf und die zuständige Gendarmerie war in Deutsch -Schützendorf.

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